Fronleichnamsausflug nach Oberfranken

Hof an der Saale war an Fronleichnam unser Ausflugsziel. Genauer gesagt, wollten wir den Tierpark und danach den „abgestürzten“ Flughafen Hof-Plauen besuchen. Wegen der Fronleichnamsprozessionen starteten wir erst nach dem Mittagessen.

Der kleine Tiergarten ist eine abwechslungsreiche und interessante Gelegenheit für einen netten Spaziergang. Allerdings empfanden wir die meisten Gehege, Käfige und Volièren als zu klein für die Tiere. Außerdem meinten wir, einen gewissen allgemeinen Pflege- und Reinigungsbedarf zu erkennen. Liebevoll gestaltet wirkte der Geologische Garten mit lehrreichen Einblicken in erdgeschichtliche Zusammenhänge. Den Botanischen Garten besuchten wir nicht.

Impressionen vom Zoologischen Garten des Tierparks Hof:

Der Geologische Garten des Tierparks Hof:

Anschließend fuhren wir zum Flughafen Hof-Plauen (Airport Hof) der wegen hoher Defizite seit vielen Jahren immer wieder in der Kritik steht. Der erste Eindruck: Ein nahezu leerer Parkplatz, keine Passanten, modernes, kleines Flughafengebäude, allerdings bis auf ein Reisebüro leer, kein Flugbetrieb während unserer Anwesenheit. Insgesamt ist die Bezeichnung Flughafen eigentlich Hochstapelei. Da erwartet man mehr Leben. Auch das verheißene Flughafenrestaurant scheint es nicht mehr zu geben. Jedenfalls war auf dem kleinen Flugplatz Regenstauf, den wir am vergangenen Sonntag besucht hatten, weit mehr los. Wir sehen die Zukunft des „Verkehrslandeplatzes Hof-Plauen“ (amtl. Bez.) nicht sehr rosig. Wie wir noch erfahren haben, gibt es seit September 2015 eine Parallelnutzung zum Test von Fahrerassistenzsystemen aus dem Bereich der Automobilentwicklung. Eine Anbindung an den ÖPNV scheint es nicht zu geben. Anscheinend ist hier wieder mal so ziemlich alles falsch gemacht und damit ein weiteres Millionengrab für Steuergelder geschaffen worden.

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Blick vom Parkplatz auf Tower und Gebäude des Flughafens Hof-Plauen

Mangels Restaurant gab also für uns dort auch keinen Nachmittagskaffee, sodass wir uns entschlossen, nach Oberkotzau zu fahren, wo wir im Februar (einen Tag vor unserem Unfall) mit dem Wohnmobil auf dem sehr schönen Stellplatz übernachtet hatten. Von damals kennen wir ein wenig die Gastronomie des Ortes. Wir wollten draußen sitzen und besuchten daher den sehr schönen Biergarten des Restaurants „Sowieso“ in der Schlossstraße 11.

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Oberkotzau: Marktplatz mit Kirche in der Abendsonne

Da die Zeit schon fortgeschritten war, nahmen wir gleich das Abendessen ein. Ute aß chinesisch, gebratene Nudeln mit Ente und Gemüse, ich thailändisch, ebenfalls Ente und dazu Reis und Gemüse. Alles lecker, nur das ölige Gemüse war nicht ganz mein Fall. Dafür leistete ich mir ein toll komponiertes Dessert aus selbstgemachtem Mangoeis, Erdbeeren, Rhabarber, Schokoladensplitter usw. Für Sparfüchse: Ambiente und Preise im Sowieso sind gehoben.

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Mein Dessert im „Sowieso“: schön und lecker

Für die Heimreise sperrte ich auf dem Navi die Autobahnen, sodass wir auf angenehm unbelebten Straßen durch die wunderschöne Landschaft des Fichtelgebirges Richtung Oberpfalz cruisten. In der Abendsonne konnten wir sogar noch einige Zeit „oben ohne“ fahren.


WoMo-HINWEISE:

Beim Tierpark in Hof eignet sich der enge Pkw-Parkplatz nicht für WoMos. Man muss nach Alternativen, evtl. am Straßenrand Ausschau halten.

Am Flughafen gibt es dagegen Parkplatz in Hülle und Fülle.

Oberkotzau hat einen sehr schönen WoMo-Stellplatz an der sächsischen Saale. Von dort ist alles fußläufig bequem zu erreichen. Siehe auch Blogbeitrag vom 26.02.16!

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Der Wohnmobilstellplatz am Summa-Park in Oberkotzau

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