Leuchtenberg, Fahrenberg, Rupprechtsreuth und mehr

Und sonntags wieder in die CSR? Ja, kurz, gestern aber nicht zum Essen, sondern nur zum Tanken, nachdem wir grenznah in Waidhaus im Gasthof Weißes Kreuz zu Mittag gespeist hatten.

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Pächter ist die tschechische Familie Horák aus Planá. Der Service ist sehr freundlich. Auch die Küche ist nicht schlecht, aber es gibt noch Luft nach oben. Es scheinen Fertigprodukte verwendet zu werden, was wir an Soßen und Knödeln zu erkennen glaubten, z. B. am „Maggi-Geschmack“. Dafür sind die Preise fast auf tschechischem Niveau, zumindest beim Sonntagsmenü, bestehend aus Pfannkuchensuppe und Schweinebraten mit Knödel und Sauerkraut, für € 4,90. Der abgebildete Braten von der Tageskarte hat € 5,90 gekostet, was man in der Oberpfalz allerdings auch andernorts vorfinden kann.

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Fairer Preis: € 5,90

Da Waidhaus Grenzstadt ist, fuhren wir nach dem Essen mal eben zum Tanken auf die tschechische Seite, obwohl der Tank noch mehr als halbvoll war. Super kostete € 1,196 gegenüber € 1,389 bei uns. Da das Wetter im Böhmerwald recht neblig war, kehrten wir wieder nach Deutschland zurück, wo sich sogar die Sonne sehen ließ. Warm war es ohnehin, sodass wir „oben ohne“ fahren konnten.

Das Dessert gab es dann mit etwas Abstand zum Mittagessen im Landhotel Kastanienhof, einem gut besuchten, sehr empfehlenswerten Haus bei Georgenberg. Von hier war es nicht weit zum gut 800 m hohen Fahrenberg, einem Wallfahrtsort und Skigebiet im oberpfälzischen Landkreis Neustadt an der Waldnaab.

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Die Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg

Anschließend cruisten wir weiter zur Burgruine Leuchtenberg. Sie ist die größte und am besten erhaltene Burgruine der Oberpfalz. Die Höhenburg steht auf dem Gipfel des 585 Meter hohen Leuchtenbergs und ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte der Region. Der Innenhof der Burgruine Leuchtenberg mit seiner Freilichtbühne ist seit 1982 der Hauptspielort der Burgfestspiele des Landestheaters Oberpfalz. Die neue Sitzplatzanordnung der Zuschauertribüne bietet Platz für 291 Zuschauer und ist mit einem Zeltdach geschützt.

Wir setzten unsere Sightseeingtour fort nach Rupprechtsreuth bei Mantel, wo die Schlossgaststätte im Rupprechtsreuther Schloss einen schönen Biergarten unter Kastanienbäumen besitzt. Man kann hier schön spazieren gehen und anschließend im Garten den Durst löschen sowie zur Brotzeit z. B. eine „Sulz“ essen. Wie die Fotos zeigen, kamen nicht viele Gäste in den Biergarten. Vielleicht hatten sie sich von den Unwetterankündigungen abschrecken lassen und nicht mit solchem Biergartenwetter gerechnet.

Wir hatten einen schönen „Cabrio-Tag“ und blieben in der Nacht glücklicherweise von den schlimmen Unwettern rundherum verschont. Nur ein wenig gewittert und geregnet hat es. Unsere Gartenpflanzen sind froh darüber und wir auch, weil nicht gegossen werden muss. 🙂


WoMo-Hinweise:

Kastanienhof: großer Parkplatz

Fahrenberg: schmale Zufahrtsstraßen, gute Parkmöglichkeiten, Restaurant

Leuchtemberg: sehr schmale Parkplatzzufahrt, nicht beschildert, für größere WoMos nicht zu empfehlen, Parkmöglichkeit am Ortsrand, gute Gastronomie im Ort

Rupprechtsreuth: ausreichende Parkmöglichkeiten

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