Solar-Umbau, denn auf dem WoMo-Dach wird’s eng

Wie ich bereits berichtete, will ich die von Dometic günstig erworbene neue Fan-Tastic Vent Dachhaube in der Wohnraummitte des FlairLIFE installieren lassen. Dazu muss auf dem Dach ein 100Wp-Solarmodul deinstalliert werden, um Platz zu schaffen. Für diese Arbeiten habe ich für kommenden Mittwoch einen Werkstatttermin bei Tour-Mobil in Schwarzenbruck vereinbart.

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Fan-Tastic Vent

Ich hoffe, dass danach noch Platz auf dem Dach bleibt, um mindestens ein neues Solarmodul mit geringeren Abmessungen an Stelle des alten Moduls zu montieren. Eine solare Gesamtleistung (Nennleistung) um die 500Wp (bisher 490Wp) sollte nach Möglichkeit schon wieder zur Verfügung stehen, um nicht nur im Sommerhalbjahr und bei direkter Sonneneinstrahlung „stromautark“ zu sein. In Verbindung damit macht dann auch eine LiFePO4-Batterie erst richtig Sinn, die ich vielleicht kommendes Jahr installieren möchte. Dazu demnächst mehr!

Natürlich kann man auch Strom sparen, statt die Bordstromversorgung zu optimieren, und z. B. den Kaffee mit Gas kochen oder die Waeco-Kühlbox als zusätzlichen Kühlgutbehälter abschalten. Letzteres werde ich jetzt über den Winter auch wieder tun. Doch letztlich will man als technikverliebter Wohnmobilist wie ich stets wissen, was geht und wie autark, bzw. komfortabel man reisen kann. Dass das ein Spleen ist, gebe ich zu. 😥

Wer dagegen viele Wochen und Monate am Stück unterwegs ist, mit dem WoMo im Süden überwintert oder gar ständig im WoMo lebt, wie z. B. André von AMUMOT und andere „Rumtreiber“, für den ist das Thema von schon fast existentieller Bedeutung, will er nicht laufend auf häufig überfüllte Stell- und Campingplätze angewiesen sein, nur um halbwegs komfortabel wohnen und verlässlich arbeiten zu können. Zudem macht sich die Unabhängigkeit von kostenpflichtigen Leistungen auf Dauer auch positiv im Geldbeutel bemerkbar, egal ob Strom pauschal oder nach Zähler abgerechnet wird. So sind beispielsweise drei Euro Strom-Tagespauschale, wie derzeit oft üblich, halt im Jahr über 1000,00 €. Meist ist dabei nicht einmal mit 16 A abgesichert. Abrechnung nach Zähler kommt bei entsprechendem Verbrauch oft noch teurer.

Bei mir  geht es weniger um finanzielle Einsparungen, sondern um Komfortgewinn und wie gesagt um die Erprobung von technischen Lösungen hierfür. Sollte es aus Platzmangel auf meinem Dach bei drei Modulen (390 Wp) bleiben müssen, wäre ein faltbares Solarmodul mit 100 Wp evtl. eine Ersatzlösung, um bei Bedarf den Solarertrag zu steigern.

Das Faltmodul (> Herstellerseite) bietet verschiedene Aufstell- und Aufhängemöglichkeiten und ließe sich so auch der Sonne nachführen, um den Ertrag zu optimieren. Beim FlairLIFE wäre dafür auch Platz auf der Motorabdeckung hinter der Windschutzscheibe (Fahrbetrieb). Im Stand könnte dann das Modul einfach direkt an die Scheibe hochgeklappt werden. Das ginge natürlich auch mit leichten Flexmodulen, die preislich deutlich günstiger kämen, aber nicht ganz so mobil wären. Mal sehen!

Das alte 100Wp-Solarmodul gebe ich übrigens günstig ab (Abmessungen ca. 130×70 cm). Auf dem folgenden Foto sieht man von vorn nach hinten das 190Wp-Modul, das Heki 4, die beiden 100Wp-Module (quer und längs), von denen das quer montierte deinstalliert wird, dann die CAMOS-Satellitenantenne, das Midi-Heki, die Fan-Tastic Vent Dachhaube im Bad und die Pilzantenne für terrestrisches Digital-TV. Verdeckt ist ein vor dem Heckspoiler auf das Dach geklebtes 100Wp-Flexmodul (Titelbild).

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Auf dem Dach wird’s eng.

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