Winterreise Tag 7: Warum ausgerechnet nach Oberammergau?

Gestern am 2. Weihnachtsfeiertag war es sonnig bis 16.00 Uhr. Dann fing es schlagartig an zu nieseln. Es regnete fast die ganze Nacht, mal mehr, mal weniger. Aber heute Morgen weckten uns wieder Sonnenstrahlen, die den Gipfel des Kofel beleuchteten. Durch’s Dachfenster war blauer Himmel erkennbar. 

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Blick durch’s Dachfenster

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Momentan scheint O’gau eine Art „Insel der Besonnten“ zu sein, denn während über uns in Richtung der Sonne seit Stunden ein großer Fleck blauer Himmel steht, durch den die Sonne strahlt, sieht es rundum dauernd recht bedrohlich aus. Es soll aber trocken bleiben.

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Das Thermometer zeigt tagsüber 0 – 4 °C. Nachts gibt es leichten Bodenfrost. Für die letzten Tage im alten Jahr sind Sonne und wolkenloser Himmel bei leicht fallenden Temperaturen prognostiziert.

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Ende der „Besonnung“: Schon am frühen Nachmittag verschwindet die Sonne im Winter hinter dem Kofel

Wie kommen wir eigentlich dazu, seit Jahren ausgerechnet hier, im Campingpark Oberammergau, die Feiertage zu verbringen?

Es begann damit, dass ich mich mit Ute im Januar/Februar 2009 für fünf Wochen in der Fachklinik/Hotel am Kofel zur Reha befand, nachdem mir in München wegen einer ausgeprägten Herzinsuffizienz ein Defibrillator implantiert worden war. Während dieser Zeit lernten wir Oberammergau und Umgebung gut kennen und schätzen. Wir beschlossen, mal mit dem WoMo wiederzukommen, denn von der Klinik aus hatten wir den schön an der Ammer gelegenen Campingplatz und den benachbarten WoMo-Stellplatz entdeckt und beim Spazierengehen inspiziert.

So kam es, dass wir immer wieder mal (im Sommer meist auf der Durchreise, im Winter über Sylvester) Oberammergau besuchten. Neue Campingplatzbesitzer werteten den Platz nach und nach auf, ohne die Preise nennenswert zu erhöhen. Die Lage ist hervorragend: direkt an Rad- und Wanderwegen, unweit von Kloster Ettal, Schloss Linderhof, Garmisch-Partenkirchen und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten. Auch Oberammergau selbst bietet nicht nur die berühmten Passionsspiele.

Hinzu kommt, dass wir Verwandte und gute Bekannte hier haben: Ute eine Cousine, ich eine weitläufigere Verwandte väterlicherseits, die hier ein Ferienhaus besitzt. Beide haben wir hier eine gemeinsame Freundin von unserem Keglerstammtisch, die ebenfalls hier ein Haus als Zweitwohnsitz besitzt. Zum Jahreswechsel treffen wir uns stets in O’gau.

Der Campingpark selbst ist uns recht sympathisch: freundliche Besitzerfamilie, gepflegtes Gelände, Blick auf die Berge, schöne Lage an der Ammer, Zentrumsnähe. Außerhalb der Weihnachtsferien hat der Wohnmobilist vor Ort drei Stellplatztypen zur Wahl:

  • Wohnmobilparkplatz der Gemeinde ohne eigene Infrastruktur vor dem Campinggelände (7,00 € am Automaten),
  • Reisemobilhafen auf dem Campinggelände mit V/E- und Stromanschlussmöglichkeit (12,00 € pauschal)
  • Campingplatz (gem. Preisliste)

Bislang waren wir immer Campingplatzgäste. Da wir jedoch die sanitären Einrichtungen ohnehin nicht nutzen, werden wir vielleicht im Sommer auch mal den etwa halb so teuren Reisemobilhafen ausprobieren. In der Winterhauptsaison über Weihnachten und Neujahr ist er allerdings preisgleich mit dem Campingplatz.

Apropos Winter! Einer der Vorzüge des Campingparks Oberammergau ist die frostsichere, bequem zu nutzende V/E-Station.

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