WLAN Fehlanzeige!

Dass ich hier im Reisemobilpark Klüsserath kein Internet per WLAN bekomme, erwähne ich, weil ich deshalb den heutigen Beitrag ohne alle vorgesehenen Bilder veröffentlichen muss.

Da Harald heute nochmals mit dem Cabrio vorfahren wollte, bin ich noch nicht weiter Richtung Cochem  gefahren, damit er es nicht noch weiter hat. Außerdem ist es hier ja wirklich okay. Bis auf das WLAN! Ich habe zwar ein Internet-Ticket bei der Kassiererin erworben, aber es funktioniert nicht. Mit keinem meiner Geräte! Präzise ausgedrückt: starker WLAN-Empfang, aber kein Internetzugang! Keine Ahnung, woran das liegen könnte! Also wird weiter über das Mobilfunknetz und den Petsönlichen Hotspot gearbeitet, mit weniger Bildern halt.

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Aber es gibt Unangenehmeres: Gestern gab der Kühlschrank nach über 20 Jahren endgültig den Geist auf. Ich musste froh sein, dass nicht Schlimmeres passiert war, denn es russte ganz schön aus dem Abluftgitter. Ich hoffe N&B kann mir am Donnerstag gleich Ersatz installieren. Inzwischen muss halt alles Empfindliche in der Kompressorbox verstaut werden.

Nach WC-Kassettenentleerung und diversen „Hausarbeiten“ nutzte ich den gestrigen strahlenden und heißen Sommertag auch, um gemütlich unter der Markise zu lesen und zu gucken, was auf dem Stellplatz so alles passiert. Es gab Gefährte zu sehen wie kaum auf einem anderen WoMo-Platz und immer wieder Menschen, die sich, warum auch immer, unnötig plagen.

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Auflieger-WoMo

Zwei Beispiele: Eines der wuchtigsten WoMos, die ich je gesehen habe, ist ein vermutlich selbst ausgebauter holländischer Sattelzug, u. a. mit eingebauter Pkw-Garage. Für romantische Sträßchen wohl weniger geeignet! Wenig logistisches Geschick bewiesen neu ankommende Mobilisten, die kurz nach Abstellen des Fahrzeuges begannen, die Ver- und Entsorgungsfrage zu klären. Erst schleppte die bedauernswerte weibliche Begleitung die volle WC-Kassette mühsam zur mindestens 250 m entfernten V/E-Station, obwohl man eben erst daran vorbeigefahren war.

Dann kam der Abwassertank dran. Der Inhalt wurde in zwei Kanister abgelassen und dann ebenfalls so weit geschleppt. Nur halb so weit ist es zum Frischwasserhahn. Gott sei Dank, denn nun musste die Frau mehrmals mit zwei schweren Kanistern laufen, bis wieder genügend kühles Nass im Tank war. Warum organisieren die Leute das nicht weniger schweißtreibend? Das ist kein Einzelfall. Ich habe vorhin Nachbarn bekommen. Kaum hatten sie ihr Campinggestühl unter die Markise gestellt, ging der Mann mit der Gießkanne los. Wir ahnen schon, wozu.

Ein fränkischer Wohnmobilist, der gestern wie ich solche Aktivitäten beobachtete, meinte: „Wenn wir einen Stellplatz anfahren, sorgen wir zuvor dafür, dass Toilette und Abwassertank geleert sind und der Frischwassertank gefüllt ist. Eine Gießkanne haben wir seit sieben Jahren für Notfälle dabei, haben sie aber noch nie gebraucht.“

Bei uns ist das ähnlich. Wir befüllen unseren Frischwassertank seit jeher ausschließlich mit eigenem Schlauch direkt am Wasserhahn. Abwasser wird an einem Bodeneinlass abgelassen, und die Kassette schleppe ich höchstens ein paar Meter. Da wir drei Kassetten mitführen, können wir notfalls abwarten, bis wir ohnehin mit dem Fahrzeug zur Entsorgung fahren. Ich fürchte, wer sich im Urlaub dauernd so abplagen muss, wird wohl früher oder später die Lust an dieser Reiseform verlieren.

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Heute traf Harald wie avisiert gegen 10.30 Uhr mit seinem Mercedes SLK hier ein. Wir starteten gleich zu einer Einkaufsfahrt Richtung Bernkastel-Kues. In Piesport versorgte ich mich in einem großen Edeka-Markt mit Obst, Fleischwaren und Getränken, während Harald Spießbraten für den heimischen Grill bei seinem Lieblingsmetzger kaufte.

Anschließend fuhren wir in die Weinberge über dem Moseltal zum Hotel-Restaurant Moselpanorama, wo wir auf der Terrasse bei herrlicher Aussicht lecker speisten. Leider ließ sich die Sonne nicht sehen, aber es war warm und weitgehend trocken und damit weit besser als der Wetterbericht prognostiziert hatte.

Nach einem abschließenden „Käffchen“ kehrten wir zum WoMo zurück und sprachen hier u. a. über das Thema Webasto Zusatzheizung, womit Harald liebäugelt. Nach meinen langjährigen sehr positiven Erfahrungen damit, konnte ich ihm guten Gewissens zuraten.

Wir verblieben am Ende mit der Absicht, uns in naher Zukunft vielleicht mal in Franken zu treffen. Dann mit den Frauen! Nachdem wir beide Brauereigasthöfe mögen, wird sich schon was Passendes finden lassen.

Morgen gegen Mittag geht’s bei mir wieder an der Mosel entlang zurück bis kurz nach Cochem und dann hinüber nach Polch, wo ich am Donnerstag meinen Termin bei Niesmann+Bischoff habe.

Für morgen ist hier wolkenloser Himmel angekündigt. Ich hoffe nur, dass heute Nacht nicht das eigentlich schon tagsüber erwartete Hagelunwetter nachgeholt wird. Es fängt nämlich gerade (22.00 Uhr) an, zu regnen.

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