Solare Aufrüstung: 500 – 620 Wp

Anfang November 2016 ließ ich ein defektes 100Wp-Solarmodul demontieren, das ich vor dem Winter 2017 wieder erneuern wollte. Daher verfüge ich derzeit noch über „nur“ 390Wp nominelle Gesamtsolarleistung auf dem WoMo-Dach. Es wird Zeit, wieder nachzurüsten, damit im Winter die Energie nicht zu knapp wird. Der Besuch im Freizeitcenter Dietz ist demnächst eine gute Gelegenheit dafür.

Mein Ziel ist es, für kürzere und dunklere Tage Solarmodule mit insgesamt 500Wp fest auf dem WoMo-Dach montiert bereitzuhalten. Also habe ich nach einem, von den Abmessungen her passenden 12V-Modul mit 110Wp gesucht, das aus den vorhandenen 390Wp die gewünschten 500Wp machen würde. Halterungen und Anschlusskabel sind noch auf dem Dach vorhanden, sodass die Montage kein Problem sein dürfte.

IMG_4928

Bei Offgridtec gibt es ein passendes 110Wp-Solarmodul, das ich gleich bestellt habe und bei meinem Besuch in Ebern anlässlich des Kühlschranktausches am 13.09. montieren lassen möchte. Dann ist das WoMo-Dach allerdings voll.😯

IMG_8144
Das Dach ist voll, sobald auch noch das neue Solarmodul zwischen vorderem Heki und Camos Sat-Antenne montiert sein wird.

Als zusätzliche mobile Solarreserve habe ich mir ein Faltmodul mit 120Wp mitbestellt, das notfalls noch zusätzlich zum Einsatz kommen kann, falls es bei der Stromversorgung angesichts des Kompressorkühlschrankes und der Gefrierbox sowie weiterer Stromfresser in der dunkleren Jahreszeit mal eng werden sollte.

Außerdem kann man ein mobiles Modul in die Sonne stellen, obwohl das WoMo im Schatten steht. Aufstellfüße sind integriert. Auch arbeitet es noch, z. B. hinter der Windschutzscheibe, wenn die Module auf dem Dach mit Schnee bedeckt sind. Nichtzuletzt kann man es an den eingearbeiteten Ösen aufhängen, z. B. an der Markise oder an einer WoMo-Außenwand. Bei Nichtgebrauch lässt sich das Faltmodul Platz sparend als Solartasche verstauen. Bei meinem WoMo (wie bei den meisten Integrierten) lässt sich das aufgeklappte Modul auch gut auf der Fläche zwischen Armaturenbrett und Windschutzscheibe lagern, wo es günstigenfalls sogar etwas Strom liefert.

Das 120Wp-Faltmodul von Offgridtec (Solarladeregler nicht abgebildet):

 

Ein Solarladeregler ist bei Offgridtec zwar dabei, aber keiner mit LiFePO4-Ladekennlinie. Ich werde das Modul deshalb parallel zu den anderen beiden 12V-Modulen mit an den Morningstar TriStar MPPT Solarladeregler klemmen. Der schafft die dann insgesamt 430Wp ohne weiteres.

Schon lange wollte ich eigentlich das ähnliche Faltmodul von SolarSwiss erwerben, aber da beginnen die Preise je nach Ausführung bei 500,00 €. Ich spare bei Offgridtec also mindestens 200,00 €. Das ist kein Pappenstiel. Ich hoffe mal, dass die Qualität nicht soo viel schlechter ist. Über die praktische Bewährung werde ich berichten.

Gleichzeitg werde ich, wie geplant, die Verkabelung und Absicherung optimieren. Bei AMUMOT habe ich bereits Verteilerschienen bestellt. Die zu verstärkenden Kabel muss ich noch genau abmessen. Dann werden sie über den Kabelkonfigurator von AMUMOT oder FraRon bestellt und dementsprechend konfektioniert geliefert. Die Installationsarbeit wird dadurch erheblich erleichtert. Vor allem muss ich keine Kabelschuhe an dicken Kabeln anbringen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.