WoMo-Werkstatt im Freizeitcenter Dietz in Ebern

So, das neue Solarmodul klebt seit Mittwoch auf dem Dach, und auch der Kompressorkühlschrank ist montiert, wo vorher der Absorber stand. Die Montage war gar nicht so unkompliziert. Nebenbei stürmte es draußen, und es regnete und regnete und regnete …

Am Abend setzte sogar kurz der Satellitenempfang aus. So stark war der Niederschlag und so dicht die Wolken! Es war wieder ein ausgesprochen unfreundlicher Tag. Sturm und Regen in einem fort! Ich schaffte es gerade mal bis ins 200 m entfernte Edeka-Café ohne gebadet zu werden. Dort musste ich dann einige Zeit warten bis wieder eine kleine Regenpause kam, in der ich den Rückweg ohne Schirm antreten konnte.

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Aber ich hatte ja im Café zu tun, nämlich zu frühstücken, sodass es mir nicht langweilig wurde. Es gab „Wos Gscheid’s“, wie eine der Frühstücksvarianten des Cafés genannt wird. Das Freizeitcenter Dietz hatte mir einen Gutschein dafür zur Verfügung gestellt. Es gab Latte Macchiato, zwei verschiedene Brötchen, Butter, Schinken, Käse, Rührei, Tomaten- und Gurkenscheiben. Nobel von der Fa. Dietz!

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Leckeres Frühstück

Die weitere Wartezeit vertrieb ich mir im Freizeitcenter und im benachbarten Autohaus Dietz (Opel). Inzwischen kenne ich jeden Artikel im Campingshop  mit Preis und Bestellnummer auswendig.😜

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Kleine Probleme blieben nicht aus: Die mitgebrachten Montageecken für das Solarmodul hatten nicht Platz auf dem Dach. Der Monteur fertigte einen passenden Aluwinkel an. Vielleicht kann ich die unbenutzten Ecken bei AMUMOT zurückgeben.

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Modulmontage in Arbeit

Beim Kühlschrank wurde es eng mit dem Türöffnungswinkel wegen der angrenzenden Stauraumtür. Deshalb ließ sich die Gefrierfachklappe nur halb öffnen, zumal sie wie der gesamte Kühlraum geringfügig breiter ist als beim Absorber. Eine Problemlösung wollten wir am Donnerstagvormittag suchen. Eine weitere Übernachtung war sowieso erforderlich, weil der Kleber für den Aluwinkel über Nacht aushärten sollte.

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Kühlschrank ragt zu weit aus dem Einbauschacht, wird deshalb etwas hineingeschoben

Am Donnerstag konnte ich eine Stunde länger schlafen, weil ich nicht schon um 08.00 Uhr auf der Matte stehen musste. Ich hatte mir über Nacht die Kühlschrankinstallation nochmal genau angesehen und festgestellt, dass das Gerät zu weit aus dem Küchenmöbel herausstand. Würde es weiter hineingeschoben werden können, müsste evtl. der Platz zum Öffnen der Klappe dadurch herausspringen. Würde es dann immer noch nicht reichen, könnte man ein paar Millimeter von einer Klappenecke abschneiden.

So kam es dann auch. Meister und Monteur folgten weitgehend meinen Vorschlägen, wodurch sich Änderungen am Möbelbau vermeiden ließen. Dass die Tür des neuen Kühlschranks etwas breiter ausfällt, merkten wir auch daran, dass der alte Türblendeneinsatz vom Absorber beim Kompressor zu schmal ist. Die Tür sieht aber auch in Grau gut aus. In der Küche passt das.

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Schade, dass sich das Gerät nicht noch ein paar Millimeter einschieben ließ. Dann wäre die Tür schön in einer Flucht mit der Blende, und der Sicherungsverschluss wäre weniger auffällig und dennoch bedienbar.
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Auch die Belüftungsnlenden sind neu.

Punkt 12.00 Uhr mittags trat ich dann bei Sturm und Regen die Heimfahrt an. Autobahnwetter! Vor Bayreuth rastete ich an einem Autohof und leistete mir eine Breze und warmen Leberkäs. Nebenbei schaute ich mal aufs Kühlschrankthermometer. Der Fühler lag im Gefrierfach und signalisierte -16°C bei mittlerer Thermostateinstellung. Das neue Kompressorkühlgerät funktioniert also offenbar ganz ordentlich.

Der nächste Blick galt dem Batteriecomputer. Merkt man, dass nun 110Wp mehr Solarleistung vorhanden sind? Tatsächlich: Beim 190Wp-24V-Modul werden 34 Watt Ertrag angezeigt, bei den 12V-Modulen (2 x 100, 1 x 110 Wp) 53 Wp.  Insgesamt sind das 87 W bei sehr schlechtem Wetter! Das ist nicht schlecht.

Punkt 17.00 Uhr traf ich daheim ein. Wenigstens hier war das Wetter etwas erträglicher, weil es weder regnete noch „windete“. Zum Ausräumen hatte ich keine Lust mehr. Das kam am Freitag. Viel war es ja nicht.

Abschließend ein Wort zur Wohnmobil-Werkstatt im Freizeitcenter Dietz: Trotz meiner gemischten Erfahrungen mit einem der beiden Chefs im Jahr 2016 in Zusammenhang mit meinem Unfallschaden, wagte ich jetzt den Besuch der Werkstatt Dietz. Hauptgrund: Herr Schineller, der den Laden kompetent managt und schon im vergangenen Jahr Kundenfreundlichkeit und Vertrauenswürdigkeit bewiesen hatte, als er mir für die aufwändige Unfallreparatur den Kontakt zum ServiceCenter von N&B vermittelt und somit auf den eigenen Werkstattauftrag verzichtet hatte zu Gunsten der größeren Erfahrung mit solchen Instandsetzungen im Werk. Immerhin musste damals u. a. die gesamte Frontmaske erneuert werden.

Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, gerade auch, weil unvorhergesehene Probleme mit dem Türöffnungswinkel auftauchten. Schineller und das Werkstattteam hinterließen insgesamt einen positiven Eindruck bei mir: freundlich, kompetent, gründlich. Als unvorteilhaft erwies sich meiner Meinung nach, dass ich z. B. bei der Einpassung des Kühlschrankes nicht dabeibleiben durfte. So wurden notwendige Korrekturen nicht gleich erkannt, sondern erst im Nachhinein, was zusätzliche Arbeit nach sich zog, weil wieder aus- und erneut eingebaut werden musste. Am Ende kam dennoch recht saubere Arbeit dabei heraus und eine faire Rechnungsstellung. Ich bin zufrieden.

Das sind offensichtlich auch andere Kunden. Die beiden Flair-Besatzungen aus Berlin und Schwandorf erzählten mir, dass sie jedes Jahr zum Kundendienst und TÜV extra nach Ebern kämen. Das will etwas heißen, wenn man mal eben 500 km (insgesamt) für einen Werkstattbesuch abspult. Aus meiner Sicht und Erfahrung ist die WoMo-Werkstatt des Freizeitcenters Dietz empfehlenswert.

Über die Funktion von Kühlschrank und Solarpanel sowie die Sachen aus dem Shop, OMNIA Backofen und Caratec Soundbar, werde ich evtl. separat berichten.

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