Winterbetrieb 4: Ladung der Starterbatterie

Der Sonntag beginnt mit Niederschlägen, die bei uns großenteils als Schnee fallen. Wie sieht es dann mit dem Solarertrag und damit der (Erhaltungs-)Ladung der beiden Batterien aus, wenn die Module ein weißes Mäntelchen tragen? 

Nicht besonders gut! Heute so gegen 11.00 Uhr, zeigt der Batteriecomputer gerade mal 2,5 A Ladestrom an. Davon kommt 1 A vom Faltmodul hinter der Frontscheibe. Bleiben also gerade mal 1,5 A aus 500 Wp potentieller Solarleistung. Der Schnee lässt nur wenig Licht durch. Es ist allerdings heute auch wieder recht trüb.

Die Versorgungsbatterie macht mir mit einem aktuellen Ladezustand von 50% dennoch keine Sorgen, aber die Starterbatterie liegt aktuell bei nur 12,0 V. Und wenn ich die Webasto-Heizung einschalte, fällt die Spannung auf 11,8 V. Das kann ich so nicht lassen. Aber warum wird die Fahrzeugbatterie nicht ausreichend nachgeladen?

Dazu muss man wissen, wie die Starterbatterie geladen wird. Während der Fahrt übernimmt das bekanntlich wie beim Pkw die Lichtmaschine. Was aber, wenn das WoMo einige Zeit steht und dabei auch aus der Starterbatterie immer wieder Energie entnommen wird, hauptsächlich für die Standheizung?

Es gibt dafür zwei weitere Ladequellen. Zum Einen liefert der Votronic-Solarladeregler über seinen Nebenausgang bis zu 1 A Lade(erhaltungs)Strom für die Blei-Säure-Starterbatterie, aber natürlich nur, wenn genügend Solarertrag vorhanden ist. Das ist zur Zeit nicht der Fall. Zum Anderen lädt das serienmäßige CBE-Netzladegerät des FlairLIFE auch die Starterbatterie mit. Die Netzlader sind aber seit Monaten außer Betrieb. Folge: Beim abgestellten Fahrzeug wird der Ladezustand je nach Verbrauch und solarer Nachladung immer schlechter, erkennbar an der auf 12 Volt und weniger sinkenden Spannung der Starterbatterie.

Eigentlich sollten jedoch Blei-Säure-Batterien wie der Starterakku möglichst immer voll geladen sein, um keinen Schaden zu nehmen. Deshalb muss ich heute handeln und tun, was ich noch hinausschieben wollte. Ich aktiviere das „kleine“ CBE-Netzladegerät, damit die Starterbatterie wieder voll wird. Denn mit Einschalten des CBE wird auch das Trennrelais im EBL geschlossen und Versorgungs- und Fahrzeugbatterie werden gemeinsam geladen.

Anscheinend wird der größte Teil des CBE-Ladestroms von der Starterbatterie „aufgesaugt“, denn bei der LiFeYPO4 kommen nur etwa 5 bis 6 A der insgesamt ca. 16 A (Herstellerangabe) an. Das ist mir ganz recht, denn die Versorgungsbatterie hat im Grunde keinen aktuellen Ladebedarf. Deshalb bleibt auch der Sterling Netzlader ausgeschaltet. Sobald die Starterbatterie wieder fit ist, schalte ich das CBE-Gerät wieder aus. Solar hat bei mir Vorrang, wann immer das möglich ist.

Vielleicht lasse ich die Webasto-Zusatzheizung gelegentlich von der Starter- auf die Versorgungsbatterie umklemmen. Das würde die Starterbatterie entlasten.

Heute Abend weist die Fahrzeugbatterie bereits 12,7 V auf (sTitelfoto). Morgen werde ich das Netzladegerät wieder ausschalten können. Die Starterbatterie wird dann wieder voll geladen sein.🙂

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