„Tapetenwechsel“, Tag 1: Bad Frankenhausen / Kyffhäuser

Wieder daheim, beginne ich heute mit genau einer Woche Versatz damit, über unsere kleine Thüringen-Tour zu berichten. Start ist am Montag, dem 27. Februar, gegen Mittag. Es herrscht ganztägig Frost, und es soll wohl so bleiben.

Zunächst ist Treibstoff nachtanken angesagt, denn die Webasto-Heizung hat in den kalten Tagen einige Durchläufe leisten müssen. Da war der Tank schon fast leer. Auch die beiden 11kg-Gasflaschen sind leer und müssen getauscht werden. Ganz wichtig bei der Kälte!

Also geht es erst mal Richtung OBI, wo Flaschengas in unserer Gegend am günstigsten erhältlich ist: 17,99 € pro 11 kg. Unterwegs wird bei Jet Diesel getankt. In dem bei OBI angegliederten kleinen Café nehmen wir nach dem Gasflaschentausch ein zweites Frühstück ein. Es ersetzt das Mittagessen.

Schließlich fahren wir auf die BAB Richtung Norden. Zwar benutze ich ungern die Autobahn, doch wollen wir noch bei Tageslicht unseren ersten Stellplatz erreichen. Vielleicht haben wir Glück, und es gibt keinen Stau. Vor einigen Jahren hatte ich bei Schleiz geschlagene sechs (!) Stunden im Rückstau nach einem LKW-Unfall gestanden. Danach musste ich zwangsläufig einen Stellplatz aufsuchen, um die Fahrt am nächsten Tag fortzusetzen. Bei dieser Gelegenheit entdeckte ich den netten, kleinen Stellplatz in Eisenberg, den wir auch dieses Mal ansteuern.

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Da es noch so früh am Nachmittag ist, schlägt Ute vor, doch noch weiter nach Bad Frankenhausen/Kyffhäuser zu fahren. In Wiehe inspizieren wir kurz die Örtlichkeit bei der Modellbahn Wiehe. Das Gelände darf aber außerhalb der Öffnungszeiten nicht befahren werden. Also weiter nach Bad Frankenhausen, wo es einen guten, zentrumsnahen Stellplatz an der Therme geben soll.

Wir treffen noch bei Tageslicht ein. Außer uns steht nur ein größerer Campingbus auf dem gut angelegten Stellplatz mit Blick auf Therme und Stadtmauer. Nur fünf Minuten zu Fuß sind es sowohl zur Therme als auch in die Altstadt.

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Eingang zur Therme in Bad Frankenhausen / Kyffhäuser

An der Bäderkasse löse ich das Ticket für den Stellplatz (10 Euro inkl. Strom und V/E). Dazu kommen pro Person zwei Euro Kurtaxe. Dafür bekommt man eine Gästekarte mit zahlreichen Vergünstigungen, z. B. auch 10% Ermäßigung bei der Modellbahn Wiehe und bei weiteren Eintrittsgeldern.

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Ausschnitt aus der Liste der Vergünstigungen

Ich schließe den inkludierten Landstrom an, lasse aber die Ladegeräte abgeschaltet. Dafür nehme ich angesichts der knackigen Kälte die elektrische Fußbodenheizung von Paroli in Betrieb. Die Alde Warmwasserheizung läuft tagsüber auf Kesseltemperaturstufe 5 bis 7, nachts auf 3. So haben wir zum Wohnen etwa 23°C, zum Schlafen um die 15°C. Draußen liegen die Nachtfrosttemperaturen im zweistelligen Bereich. Drinnen ist es gemütlich.

Das Abendessen gibt es aus der eigenen Küche. Danach sitzen wir noch etwas vor der Glotze. Die Nachtruhe ist auf dem Stellplatz trotz der zentralen Lage gewährleistet.

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