„Tapetenwechsel“, Tag 2: Geburtstagsessen Nr. 1 im „Schwan“

Heute vor einer Woche: Blauer Himmel, Sonne, aber klirrende Kälte. Wir sehen uns ein wenig in Bad Frankenhausen um, aber der heftige eisige Wind lässt nicht viel Vergnügen aufkommen. Immerhin spähen wir ein Restaurant aus, in dem wir unser Geburtstagsessen einnehmen wollen. 

Ansonsten verkriechen wir uns im warmen WoMo und chillen, wie es neudeutsch heißt, wenn man faulenzt. Ich beschäftige mich ein wenig mit der Brunner W8 Gasflaschenwaage, die mich bislang noch nicht begeistert, was die Verlässlichkeit der auf‘s Smartphone übermittelten Anzeige betrifft.

Hier ein paar Aufnahmen vom Stellplatz an der Therme (Fotos auf Klick vergrößern):

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Wir haben beschlossen, das Geburtstagsessen um einen Tag vorzuverlegen, weil morgen (Mittwoch, 28.02.) das Bayerische Fernsehen die traditionelle Fastenpredigt und das anschließende Singspiel vom Nockherberg überträgt. Dieses alljährliche Spektakel mit Politiker-„Derblecken“ gehört zu den Kultsendungen des BR wie auch der Fasching in Veitshöchheim. Wir wollen das nicht versäumen und werden den Abend vor Vollendung meines Siebzigsten deshalb nicht im Restaurant, sondern im WoMo verbringen und die eigene Küche bemühen.

Heute also Geburtstagsessen im Restaurant „Zum Schwan“ in Bad Frankenhausen/Kyffhäuser! Gegen 18.00 Uhr machen wir uns auf den Weg. Der Eiswind lässt schnell das Nasentröpfchen gefrieren. Aber es sind nur ein paar Minuten bis zum Lokal (Titelfoto).

Gefälliges Ambiente, freundlicher Service, Speisenkarte nach unserem Geschmack! Wir wählen beide die Rindsroulade mit thüringischen Klößen, Ute mit Rotkohl, ich mit Salatbeilage. Dazu trinken wir Köstritzer Schwarzbier. Es mundet vorzüglich. Der Schwan kann wärmstens empfohlen werden.

Den weiteren Abend verbringen wir im WoMo mit Lesen und Fernsehen, während der schneidende Ostwind ums Auto pfeift. Dennoch schlafen wir nachts ausgezeichnet bei etwa 15°C Raumtemperatur und Frischluftzufuhr über eine leicht geöffnete Dachhaube.

Die W8.Gasanzeige funktioniert inzwischen besser und zeigt halbwegs plausible Werte an, nachdem ich wiederholt an der Waage gerüttelt und Bluetooth neu gestartet habe. Erfahrungsgemäß reichen 11kg Gas bei großer Kälte für etwa drei Tage Heizbetrieb. Somit ist die angezeigte Restmenge von 60% nach über 30 Stunden etwa im Rahmen des Erwarteten. In rund zwei Tagen wird die Anlage auf die Zweitflasche umschalten. Diesbezüglich stimmt die Displayanzeige mit 76 Stunden allerdings nicht. Ich bin gespannt, wie lange das Gerät durchhält und das Geschüttel im Fahrbetrieb mitmacht.

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