Nicht wirklich Frühling, aber viel Solarpower für die Lithium-Batterie

FSeit gestern kalendarisch und heute sogar optisch: Ja, es sieht zumindest nach Frühlingsanfang aus. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein erfreuen uns. Doch die Temperaturen sind noch keineswegs frühlingshaft. Immerhin sind Tag und Nacht heute gleich lang. Das solare „Sommerhalbjahr“ beginnt. Die Solarerträge steigen zur Freude der Autarkie-Fans.

Heute Nacht hatte es nochmal geschneit. Am Morgen war wieder alles überzuckert wie so häufig in der letzten Zeit. Doch die Sonne leckte das Weiß bis Mittag von den Dächern, wenngleich da die Durchschnittstemperatur in Neustadt nur bei 2°C lag. An schattigen Stellen herrscht Dauerfrost, und der Schnee bleibt liegen. Die Wettervorhersage lässt zumindest für unsere Region noch bis Ostern Nachtfrost erwarten, und auch am Tag sollen die Temperaturen nicht zweistellig werden. Wohl dem, der zu Ostern gen Süden streben kann, z. B. in die Heilige Stadt.😇

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An schattigen Stellen herrscht Dauerfrost: Der Schnee bleibt liegen.

Sonne und Kälte: ideale Verhältnisse für hohen Solarertrag! Am Mittag ist meine LiFeYPO4 meist bereits wieder voll. Da man immer wieder liest, dass häufiger Vollladezustand Lithium-Batterien schaden könne, richtete ich eine diesbezügliche Anfrage an FraRon, den Lieferanten meiner LiFeYPO4-Versorgungsbatterie. FraRon wiederum fragte beim Hersteller der Zellen, also Winston, nach und teilte mir sinngemäß mit:

Im Normalbetrieb, also auf Reisen, solle die Ladeschlussspannung auf 14,6 V und die Erhaltungsladespannung auf 13,5 V eingestellt sein. Bei länger abgestelltem Fahrzeug, z. B. im Winterlager, solle die Erhaltungsladespannung auf 13,2 V abgesenkt werden oder die Batterie per Schalter ganz von der Solaranlage getrennt werden. Die Vollladung schade nicht, auch nicht beim Lagern der Batterie, aber vom ständigen Nachladen der vollen, ungenutzten Batterie sei abzuraten.

Ganz so dramatisch scheint es also zumindest bei Winston-LiFeYPO4-Batterien nicht zu sein, was die Vollladungsproblematik betrifft. Gott sei Dank! Ständig darauf achten zu müssen, dass sich der Ladezustand im günstigen Bereich zwischen 50 und 75 % befindet, ist offensichtlich nicht erforderlich und wäre in der Praxis auch schwer realisierbar. Man will schließlich noch was Anderes unternehmen, als ständig die Bordstromversorgung überwachen und steuern zu müssen.

Heute Abend soll mein drittes Geburtstagsessen stattfinden, und zwar bei einem Wohnmobilisten in Regensburg. Nein, nicht im WoMo, sondern in seinem Restaurant. Er ist Besitzer von „Meier — ein Lokal“ in Stadtamhof. Ich bin gespannt und werde berichten, wie wir den Frühlingsanfang lukullisch erlebt haben.

Zu gegebener Zeit stelle ich dann vielleicht auch mal sein Fernreisemobil vor, das ebenfalls LiFeYPO4 bekommt, aber in 24V-Ausführung.

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