Lithium-Batterien richtig behandeln

Immer mehr Wohnmobilisten, die ihr WoMo häufig nutzen oder z. B. damit monatelang zum Überwintern nach Süden fahren, rüsten auf Lithium-Akkus (LiFe[Y]PO4) um, weil sie die Vorteile gegenüber herkömmlichen Bleibatterien (Säure, Gel, AGM) zu schätzen wissen. Aber wie behandelt man Lithium-Batterien richtig, damit die teuren Stromspeicher auch wirklich lange halten?

André Bonsch von AMUMOT.de hat aktuell einen hervorragenden Ratgeber-Artikel zum Thema Lithium-Batterien richtig laden und lagern veröffentlicht, auf den ich hiermit aufmerksam machen möchte. Endlich werden die wichtigsten Fakten in Bezug auf die neue Batterietechnik mit Schwerpunkt Laden und Lagern kompakt zusammengefasst. Auch praktische Tipps zur Automatisierung fehlen nicht.

Der in Wohnmobilistenkreisen weithin bekannte Autor gehört in meinen Augen zu den Wegbereitern für den Einzug der nachrüstbaren LiFe(Y)PO4-Stromspeichertechnik ins Reisemobil. Schon als ich André vor vielen Jahren zum ersten Mal persönlich traf, schwärmte er von dieser Technologie und führte mir eine Lithiumbatterie Marke Eigenbau in einer Holzkiste vor. Heute vertreibt er hochwertige Akkus von Victron und FraRon nebst Peripherie in seinem Online-Shop.

 

Viele Mobilisten sind durch André Bonsch erst auf die neue Lithium-Technologie aufmerksam geworden. Sowohl Fern- und Langzeitreisende als auch Technikbegeisterte wie ich haben inzwischen umgerüstet. Vor allem in Verbindung mit einer Solaranlage eine tolle Sache und ein wesentlicher Schritt Richtung Stromautarkie! Auch ich freue mich darüber, allenfalls mal im Winter Landstrom anzapfen zu müssen.

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200Ah LiFeYPO4 von FraRon ersetzt bei mir die vormalige 243Ah AGM Batterie. Dadurch ist die nutzbare Energie um bis zu 80% gestiegen, Das Batteriegewicht hat sich dagegen fast halbiert,

LiFe(Y)PO4-Batterien sind bekanntlich nicht gerade billig. Preiswert sind sie nur, wenn sie ein hohes Alter erreichen, ohne schlapp zu machen. Da es noch keine wirklichen praktischen Langzeiterfahrungswerte gebe, versuche man halt bezüglich lebenserhaltender Maßnahmen und entsprechenden Vorgaben für Ladung und Nutzung auf Nr. Sicher zu gehen, erklärte mir mal ein Victron-Mann aus den Niederlanden sinngemäß.

Andrés Artikel ist ein klärender Beitrag dazu, wie man das als Anwender praktisch umsetzen kann, ohne übermäßigen Aufwand zu treiben, denn man weiß ja nur aus dem Labor und aufgrund theoretischer Überlegungen, wie sich z. B. unterschiedliche Ladespannungen und Ladezustände letztendlich auf die Lebensdauer einer LiFe(Y)PO4-Batterie auswirken könnten. Noch kein Womobilist hat wahrscheinlich das Lebensende seiner normal verwendeten Lithiumbatterie miterleben müssen.

Der Fachmann aus den Niederlanden ging von einer Nutzungsdauer im WoMo von 15 bis 30 Jahren aus. Aber wie gesagt: Alles Theorie! Im Rennsport (Bootsracing) eingesetzte, voll beanspruchte Victron-Akkus halten nach seinen Angaben nur ein paar Tage durch, allerdings ohne Batteriemanagement und auf Höchstleistung getrimmt. Die Kosten spielen da keine Rolle. 🤑

Der Wohnmobilist sieht das mit den Kosten schon weitaus kritischer. Vorsichtshalber sollte man sich deshalb wohl die Ratschläge von André Bonsch zu Herzen nehmen. Schaden kann‘s jedenfalls nicht!

Das kann man leider nicht von allen zum Thema veröffentlichten Beiträgen in Foren und Blogs behaupten. Also Vorsicht! Da gibt es auch manche mehr oder weniger bedenkliche Fehlinformation. Gut gemeint, aber inkompetent! Deshalb lieber mal den Ratgeber von André Bonsch auf Amumot.de konsultieren!

Hier nochmals der komplette Link: https://www.amumot.de/lithium-batterien-lifepo4-richtig-laden.

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