WoMo-Stellplatz Erlenstadion, Alsfeld (Hessen)

Am heutigen Sonntag habe ich den Stellplatz gewechselt. Von Fulda sind es nur rund 40 km nach Alsfeld. Auf dem dortigen WoMo-Stellplatz Erlenstadion habe ich mich mit Maria und Harald verabredet. Sie wollen am Montagnachmittag auf ihrem Weg an die Ostsee vorbeikommen. 

Schon nach einer guten halben Stunde treffe ich in Alsfeld ein und bin ausgesprochen positiv überrascht von dem gelungenen Wohnmobilstellplatz, dessen Einrichtung wohl auch von der EU gefördert wurde.

Attraktive Lage im Grünen und doch nur ein paar Gehminuten von der Altstadt entfernt, ausreichend breite und befestigte Stellflächen und Fahrwege, viel Rasenflächen, Sitzgruppen und Liegebänke, V/E-Station, Stromanschlüsse, nächtliche Beleuchtung, guter Satelliten- und DVB-T(2)-Empfang sowie faire Gebühren zeichnen den rundum gelungenen Stellplatz aus.

Da wir morgen beim Griechen speisen wollen, mache ich mir heute nur ein Süppchen auf dem praktischen 500 W Halogenkocher heiß. Der Platz und Energie sparende Kocher mit nur einer Platte hat sich schon häufig bewährt, wenn ich Gas sparen wollte. Um diese Jahreszeit herrscht bei mir ohnehin ein Überschuss an Solarstrom, den ich auf diese Weise sinnvoll „verbraten“ kann.

Im Sommerhalbjahr benötige ich fast kein Gas, außer wenn ich heißes Wasser zum Duschen brauche. Der Kompressorkühlschrank funktioniert elektrisch, ebenso Kaffeemaschine, Wasserkocher und obige Halogenkochplatte. Rutscht die Raumtemperatur mal unter 20°C, starte ich kurz die Webasto-Dieselzusatzheizung.

Voraussetzung für die Nutzung o. g. Stromverbraucher ist natürlich eine leistungsfähige Solarstromanlage, denn an den Landstrom (sofern überhaupt welcher zur Verfügung steht) stöpsle ich mich nicht an. Meine Bordstromversorgung besteht aus einer 200 Ah Lithium-Batterie (LiFeYPO4) als Energiespeicher, die von einer 500 Wp Solarstromanlage (auf dem WoMo-Dach) gespeist wird. 230 V erhalte ich über einen 1000 W Sinus-Wechselrichter. Diese Stromautarkie unabhängig vom Stellplatz weiß ich sehr zu schätzen. Nebenbei spart man sich die steigenden Stromkosten, denn Solarenergie kostet nichts, wenn man mal von der Erstinstallation der Technik absieht.

 

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