FraRon electronic und Stellplatz Wipfeld

Für heute Nachmittag habe ich einen Termin bei FraRon electronic in Schöllkrippen bei Aschaffenburg vereinbart. Meine LiFeYPO4-Batterie soll wegen eines mir nicht erklärlichen Spannungsabfalls im Labor überprüft werden. Mit einer Ersatzbatterie gleichen Typs will ich dann weiterfahren zu Alde in Röthlein am Main, um mich wegen Nachrüstungen für die Warmwasserheizung beraten zu lassen. 

Der sehr freundliche Servicechef bei FraRon erwartet mich schon und beginnt gleich mit dem Ausbau meiner LiFeYPO4-Versorgungsbatterie. Ein zweiter Mitarbeiter hilft beim Herausheben des 40 kg schweren Systems aus dem Unterflurbatteriekasten. Dann wird dafür die Ersatzbatterie eingesetzt.

Einerseits wird nun meine Batterie mindestens eine Woche lang am Messplatz auf Herz und Nieren getestet. Wie man mir erklärt hat, werden alle möglichen Betriebszustände simuliert, auch Belastung bis über 200 A, sogar mit 300 A!

Andererseits kann ich Verhaltensvergleiche zwischen Ersatzbatterie und meiner eigenen im gleichen Umfeld anstellen. Darüber soll ich FraRon per eMail berichten.

Sollten sich bei meiner Batterie im Rahmen der Tests Anomalien zeigen, werden die dafür verantwortlichen Baugruppen gleich erneuert. Um den 9. Juli herum, wenn ich eh zu Dietz nach Ebern muss, tauschen wir in Schöllkrippen die Batterien wieder aus.

Von  FraRon habe ich einen sehr positiven Eindruck. Im Labor darf ich mir die nächste Generation der 200Ah-LiFeYPO4-Batterie ansehen. Die Neuerungen betreffen nicht die Winston-Zellen, sondern offenbar Schalter, Kontrollleuchten und Teile des BMS mit dem Ziel der Senkung des Eigenstromverbrauchs, wie ich das verstanden habe.

Update: Inzwischen hat sich im Labor herausgestellt, dass meine Batterie fehlerfrei arbeitet und sogar über eine gut 20 % höhere Gesamtkapazität verfügt als die angegebene Nennkapazität, nämlich 247 Ah statt 200 Ah. Außerdem tritt der Spannungsabfall nun auch bei der Ersatzbatterie auf. Die Ursache dafür ist somit nicht bei den Batterien, sondern in der Peripherie zu suchen.

Bei Überprüfung aller Anschlüsse bin ich nun fündig geworden: Auf einem der Rundpole (Minus) lässt sich die Klemme bewegen und, noch schlimmer, aber kaum sichtbar: Das zum WR führende Minuskabel hängt in der Luft. Das muss der Mechaniker damals hereits beim Anschließen verbrochen haben.

In den nächsten Tagen werde ich deshalb an Stelle der Rundpole Verteilerschienen zum Einsatz bringen, wie ich es schon lange vorhabe.

 

Von Schöllkrippen führt mich der Weg an den Main in die Gegend von Röthlein. Am anderen Mainufer entdecke ich den sehr gefälligen WoMo-Stellplatz von Wipfeld. Von dort will ich dann mal Verbindung mit ALDE aufnehmen.

Die Fähre von Wipfeld bringt mich für 2,50 € ans richtige Ufer. Der Stellplatz im Grünen liegt direkt am Main und unweit des Ortszentrums. Der Fährmann kassiert die 5 € Parkgebühr für 24 Stunden.

Als ich am Stellplatz eintreffe, stehen bereits einige WoMos da. Denmoch stehe ich in erster Reihe. Mein rechter Nachbar, ein Aschaffenburger, klärt mich gleich über alles auf: V/E-Station an der Einfahrt, Bäcker 100 m weiter, Gaststätten in beiden Richtungen jeweils 200 – 300 m am Mainufer emtlang, Bademöglichkeit im Main.

Gegen 18.00 Uhr spaziere ich mainabwärts zu einem der Restaurants. Es wird von einem Griechen betrieben und ist gut besucht. Ich nehme im Biergarten Platz mit Blick auf einen Fußballplatz, aber auch der Main ist zu sehen.

Mit dem Essen habe ich wieder mal Pech: Sowohl der Fisch als auch die Pommes Frites und teilweise der Salat schmecken alt. Da nützen auch 2 € Nachlass nichts. Nicht einmal der Eiskaffee danach kann meinen ungünstigen Eindruck von der Küche aufbessern.

Der Abend gehört der WM-Vorrunde im Fernsehen.

 

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