Nachösterlicher WoMo-Ausflug ins Fränkische (Tag 1: Aufseß-Hochstahl und Wipfeld am Main)

Die Osterfeiertage sind vorbei. Auf den Straßen ist es wieder ruhiger, sofern man nicht unbedingt Autobahnen bevorzugt. Ich favorisiere Bundes- und Kreisstraßen und mache damit meist gute Erfahrungen. So auch heute, dem ersten Tag unseres kleinen nachösterlichen Ausflugs, der uns ins Frankenland führen soll.  

Bevor wir auf die B470 Richtung Forchheim fahren, tauschen wir bei OBI noch eine der beiden 11 kg Alugasflaschen. Die andere ist noch zu 25% gefüllt. Eine Füllung kostet bei OBI z. Zt. 17,99 €. Das ist ungefähr 5 € günstiger als auf den meisten Campingplätzen. Deshalb steht der Gasflaschentausch in der Regel am Beginn einer WoMo-Tour. Da es relativ warm ist und zum Heizen auch noch die Webasto-Dieselheizung zur Verfügung steht, werden wir Gas nur für‘s warme Wasser zum Duschen und für den Abwasch benötigen.

Nach der Unterquerung der A9 geht es durchs malerische Tal der Wiesent, vorbei an der Teufelshöhle und der Sommerrodelbahn, durch Pottenstein und dann rechts Richtung Aufseß. In fast jedem Dorf der Fränkischen Schweiz entdecken wir wunderschöne Osterbrunnen. Leider können wir verkehrsbedingt nicht anhalten und fotografieren.

In Aufseß steuern wir den Stellplatz der Brauerei Reichold in Hochstahl an. Der Platz ist gut besucht, aber nicht überfüllt. Wir finden problemlos ein schönes Randplätzchen mit weitem Blick über‘s Land.

Als wir uns in der Gaststätte anmelden wollen, stellen wir fest, dass man sich Dienstag und Mittwoch Ruhetage genehmigt. Ute schlägt vor, an den Main weiterzufahren. Die rund 100 km bis Wipfeld am Main legen wir in knapp anderthalb Stunden zurück. Dazu nutzen wir ausnahmsweise auch ein Stück der wenig befahrenen A70.

Auf dem WoMo-Stellplatz von Wipfeld bei Schweinfurt ist gerade noch eine Stellfläche in der ersten Reihe Richtung Main frei. Gegen 19.00 Uhr haben sich hier doch schon einige Wohnmobile für die Nacht eingefunden, obwohl es keinen Strom gibt.

Wir sind für heute zu faul, noch ins Wirtshaus zu gehen und wärmen uns stattdessen mitgebrachtes Chili con Carne. Das erledigen wir auf der 230V Elektroplatte, um Gas zu sparen. Strom haben wir ja genug wie ein Blick auf die Instrumente bestätigt: 199 Ah. Und morgen wird wieder die Sonne scheinen und reichlich Solarstrom in die 200 Ah LiFeYPO4 Batterie schicken.

Für Warmwasser zum Waschen/Duschen und Abspülen stelle ich die Alde auf niedrigste Stufe und lasse die Umwälzpumpe ausgeschaltet. So heizt das System nicht, sondern bereitet nur Warmwasser. Und das bei niedrigst möglichem Gasverbrauch! Alles andere läuft elektrisch mit kostenlosem Strom von der Sonne. Ein Kilogramm Gas dagegen kostet rund 2 €.

In der Abenddämmerung kommen noch zwei Kreuzfahrtschiffe vorbei. Im Fernsehen gibt es DFB-Pokalspiele. Noch vor Mitternacht begeben wir uns zur Ruhe. Der Batterie-Ladezustand ist bis dahin auf 166Ah gesunken (TV-Satellitenanlage, MagentaMobil Speedbox für bordeigenes WLAN, Kompressor-Kühlschrank und Kompressor-Gefrierbox, elektrische Kochplatte, Beleuchtung, div. Ladegeräte). Bis zum Morgen werden erfahrungsgemäß rund 50Ah verbraucht sein. Sonniges Tageslicht wird den Fehlbestand wieder auffüllen.

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