Empfehlenswerte fränkische Küche: z. B. im Klosterbräu Ebrach

So bescheiden ich die letzten Tage ohne ausschweifende Kneipen- oder Restaurantbesuche verbracht hatte, so ausgiebig speiste ich auf und nach der Heimfahrt durch Franken und die Oberpfalz. Die Route verlief erst über Bamberg nach Ebermannstadt und dann durch das Wiesenttal in der Fränkischen Schweiz und die B470 bis in heimische Gefilde. Diese Strecke, im Wesentlichen über die Bundesstraßen 22 und 470, ist meine Lieblingsstrecke, wenn ich aus Mainfranken nach Hause fahre.  

Es war wieder mal richtig, auf Autobahnen zu verzichten. Während über das Autoradio ständig Stauberichte kamen, herrschte auf meiner gewählten Route kaum Verkehr. Nur für ein oder zwei Kilometer musste ich mal einem Mähdrescher hinterherfahren, da er für sicheres Überholen zu breit war. Aber man hat ja Zeit für stressfreie Fortbewegung und lukullische Erlebnisse. 😉

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Schaufele mit Kloß

Keinesfalls wollte ich dieses Mal Franken wieder verlassen, ohne die bekannte fränkische Schweinebraten-Spezialität »Schäufele mit Kloß und Soß‘« genossen zu haben. Dazu bedarf es keiner Pizzeria oder Taverne, sondern einer regionaltypischen Wirtschaft, wo bayerisch-fränkisch gekocht wird. Gute Adressen sind da immer die Kloster- oder Brauereigaststätten. Besser noch die Klosterbrauerei-Gaststätten!

Der günstige Zufall wollte es, dass ich gerade kurz nach 13.00 Uhr durch Ebrach mit seinem großen Klosterkomplex kam. Hier hatte ich schon mal mit Ute im Klosterbräu hervorragend gegessen. Als ich auch noch gleich einen günstigen Parkplatz vor dem Restaurant entdeckte, stand fest: Jetzt wird Schäufele gespeist.

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Vor lauter Begeisterung vergaß ich, das Essen zu fotografieren. Das wäre es wert gewesen: frisch, reichlich, sehr lecker. Positiv überraschte mich vor allem der Umstand, dass es an einem Mittwoch nach 13.00 Uhr ein frisches (nicht aufgewärmtes) Schäufele gab. Das hatte ich schon oft anders erlebt.

Die Beilage bestand aus zwei Klößen und gemischtem Salat. Ich trank ein Mineralwasser sowie einen Cappuccino und bezahlte insgesamt 17,00 €. Nicht billig, aber gut!

Weiter ging es über Ebermannstadt in die Fränkische Schweiz, wo an der Straße noch immer Kirschen und Erdbeeren angeboten wurden. Auf einem Parkplatz an der Wiesenttal legte ich eine Rast ein, bevor ich dann in einem Rutsch durchfuhr bis Neustadt/WN.

Bei Ute war ein ARV-Termin ausgefallen, sodass wir Zeit hatten für einen Besuch im Berggasthof auf dem Fahrenberg.

Es gab Currywurst für Ute und Gemüseplätzchen für mich.

53CE746E-1D81-4BB5-BD53-E441681B8B87Als wir für den Heimweg eine alternative Route einschlugen, eröffnete sich uns auf halber Höhe ein weiter Blick übers Land.

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Ein lukullischer Mittwoch endete für mich mit der Vorfreude auf den Zahnarzttermin am Donnerstag. 🥵

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