WoMo-Winterreise 2019/20, 9. Tag (Silvester): Ettaler MĂŒhle, Silvesterfeier

Letzter Tag des Jahres, bzw. des Jahrzehntes! Wir beschließen, mittags die Ettaler MĂŒhle zu besuchen und abends zusammen mit einer Bekannten in ihrem Haus in O’gau das neue Jahr zu begrĂŒĂŸen.

Ettaler MĂŒhle

Das Gasthaus „Ettaler MĂŒhle“ ist nicht groß, aber gemĂŒtlich. Es gibt bodenstĂ€ndige bayerische KĂŒche, weswegen es gern von Touristen und Einheimischen besucht wird. Wir finden uns gegen 11.30 Uhr ein, um noch freie Platzwahl zu haben. Auf dem großen Parkplatz am Haus ist genĂŒgend Platz, auch wenn man mit dem WoMo unterwegs ist. Wir sind die ersten GĂ€ste.

Von der Tageskarte wÀhle ich GÀnsekeule und Ute nimmt Kaiserschmarren (kleine Portion). Beides schmeckt prima, ist aber kaum zu schaffen. Als wir nach einer guten Stunde die Gaststube verlassen, ist das Restaurant schon voll besetzt und man wartet bereits auf unsere PlÀtze.

Wir schließen noch einen Friedhofsbesuch am Fuße des Kofel an und stellen ein Licht auf das Grab eines vor gut einem Jahr verstorbenen Bekannten.

Dann schlafen wir im Wohnmobil ein wenig vor, denn heute an Silvester wird es gewiss spĂ€t werden. So kommt es dann auch: Es wird 03.00 Uhr bis wir ins Bett finden nach Imbiss und Umtrunk mit Karin sowie einem beachtlichen privaten Feuerwerk einiger Leute in der Straße.

Ich bin ja kein besonderer Freund der Silvester-Knallerei, eher im Gegenteil. Mir ist schleierhaft, woher manche Leute das Geld dafĂŒr nehmen, derart professionelle Feuerwerke abzubrennen. Von kurz vor Mitternacht bis gegen 00.45 Uhr wurden von einem der Anwohner pausenlos vollautomatisierte Batterien an Raketen, Böllern und anderen Feuerwerkskörpern in die Luft gejagt.

Der Mann soll Geringverdiener sein. Er hĂ€tte das viele Geld gewiss sinnvoller einsetzen können, als fĂŒr pyrotechnische Artikel zur Umweltverschmutzung, zumal am Neujahrstag traditionell ein großes öffentliches Feuerwerk der Gemeinde und des Sportvereins stattfindet. Das wĂ€re vermutlich ohnehin die bessere Alternative zum allgemeinen Böllern mit all seinen negativen Begleiterscheinungen.

Als wir wieder ins Haus gehen, um uns aufzuwĂ€rmen, hat sich geradezu eine Nebelsuppe von Rauch und Feinstaub gebildet, die uns im Hals kratzt. Auf dem CP ist Pyrotechnik aus SicherheitsgrĂŒnden verboten.

PROSIT NEUJAHR!

Blick von der Ettaler MĂŒhle Richtung Ettal