Bei Erkan auf dem Lipperthof

Nach gut einem halben Jahr waren wir gestern Abend mal wieder bei Erkan auf dem Lipperthof in Wurz, um lecker zu speisen. Wir wurden nicht enttäuscht. Aber auch die Krise war zu spüren.

Die Corona-Pandemie machte sich sozusagen schon auf dem Parkplatz bemerkbar. Er war längst nicht so überfüllt wie früher. Den Biergarten kennen wir auch anders: Bei sommerlichem Wetter wie gestern wäre ohne Reservierung früher kein Tisch zu bekommen gewesen. Gestern hatten wir freie Wahl. Viele Menschen scheinen doch recht vorsichtig zu sein und Gasthäuser lieber zu meiden.

Ausreichend Abstand und wenig Gäste

Schulen, (private) Veranstaltungen und eben die Gastronomie halte auch ich neben öffentlichen Verkehrsmitteln für besonders behaftet mit Infektionsrisiken. Das kann auf Dauer nur gutgehen, wenn jede(r) Einzelne, erforderlichenfalls über die amtlichen Regeln hinaus, gewissenhaft auf die nötige soziale Distanz achtet und Rücksicht nimmt, um potenzielle Ansteckungen für sich selbst und Andere zu verhindern.

Anders als der in manchen Medien vermittelte Eindruck, ist die Pandemie keineswegs vorbei. Das Virus lebt unter uns und bestraft Leichtsinn u. U. mit Krankheit und Tod, auch wenn manche Maßnahmenverweigerer das nicht wahrhaben wollen. Gestern erst wurden in Neustadt eine gesamte Schulklasse und vier Lehrkräfte in Quarantäne geschickt. Frankreich und Österreich verschärfen bereits wieder die Hygieneregeln. Betroffen seien vor allem „junge Erwachsene“, was ein Hinweis darauf sein dürfte, welche Bevölkerungsgruppe das Infektionsrisiko am wenigsten ernst nimmt.

„Romeo“ war auch wieder da

Bei Erkan war gestern für uns ausreichender Abstand zu anderen Tischen und Gästen gewährleistet, sonst wären wir nicht geblieben. Denn nur ohne ungutes Gefühl kann man Erkans erlesene Küche wirklich genießen. Was es gab?

Wir ließen uns Lachsravioli und Rumpsteak mit Rosmarinbratkartoffeln, einer neuen, sehr empfehlenswerten Kreation von Erkan, auftischen. Dazu tranken wir Wein, bzw. Weinschorle. Hinterher gab es Espresso und zwei Stamperln Williams Birne „aufs Haus“. Alles ein ausgesprochener Hochgenuss!

Falls es das Virus, bzw. das Verhalten der Menschen zulässt, werden wir künftig wieder häufiger bei Erkan in Wurz einkehren.

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