Bewegungsfahrt Teil 2: Von Unterfranken West nach Oberpfalz Nord-Ost

Den Donnerstagabend verbrachte ich gemütlich bei (Elektro-) Kaminfeuer im Wohnmobil und hatte eine angenehme Nachtruhe.

Am Freitagmorgen stand vor dem FraRon-Gebäude alles voll mit Kundenfahrzeugen. Ich zwängte mich mit meinem FlairLIFE mühsam aus meiner Übernachtungsecke neben der Werkstatthalle hinaus auf die Straße und trat damit die 300 km weite Heimreise an.

Durch den Spessart ging es über Lohr am Main nach Karlstadt, wo ich auf dem Stellplatz am Main eine Kaffeepause einlegen wollte. Daraus wurde aber nichts, weil der Stellplatz, wie viele andere auch, wegen der Pandemie gesperrt war. Und zwar nicht nur mit entsprechender Beschilderung, sondern auch mit unpassierbarer Verbarrikadierung. Also fuhr ich etwas später einen Parkplatz bei Marktheidenfeld an.

Es herrschte nebliges Novemberwetter. Nur im Wohnmobil war es gemütlich. Der Motorwärmetauscher der Alde-Warmwasserheizung hatte bereits während der Fahrt den Raum auf 22°C erwärmt. Den Gasbrenner hatte ich gar nicht eingeschaltet. Stattdessen bemühte ich die Webasto-Dieselzusatzheizung, als es nach einiger Standzeit kühler im Auto wurde, weil der Wärmetauscher bei stehendem Motor kein Warmwasser mehr durch die Rohre schicken kann.

Nach zwei Tässchen Kaffee aus dem Tchibo Kapselautomaten und einem kleinen Frühstück fuhr ich weiter. Es ging ein Stück über die A3, dann über Forchheim und durch die Fränkische Schweiz, wo ich im Wiesenttal eine kleine Pause einlegte.

Weiter ging es Richtung Oberpfalz, wo auf Anhöhen Raureif an den Bäumen daran erinnerte, dass es auf Dezember zuging.

Alle Systeme hatten während der Rückfahrt tadellos funktioniert. Vor allem die upgegradete Lithiumbatterie erfreut durch Spannungsstabilität. Bei einer Belastung von etwa 120 A durch den Wechselrichter während des Kaffeekochens fiel die Batteriespannung nur um etwa ein halbes Volt ab.

Anderntags fuhr ich bei uns in der Nachbarschaft in die NEW CarWash-Anlage, um vom WoMo den gröbsten Schmutz und vor allem das Streusalz abzuwaschen. Schließlich parkte ich den FlairLIFE suf der anderen Seite unserer Garageneinfahrt. Dadurch wirkt der Platz davor großzügiger, und andere Kfz haben mehr Platz zum Parken.

Bisher:

.So hatte ich das WoMo sonst immer abgestellt

Aktuell:

So parkt das WoMo jetzt, mit dem Nachteil, dass man nicht an das Staufach auf der linken Fahrzeugseite herankommt. Mal sehen, ob ich’s so lasse!

Das Landstromkabel musste ich noch an den neuen Stellplatz verlegen, denn vorsorglich halte ich 230V bereit, um notfalls die Ladegeräte aktivieren zu können, falls der Solarerlös mal nicht ausreichen sollte, weil z. B. Schnee auf den Modulen liegt. Zum Frostschutz nutze ich außerdem die Alde Warmwasserheizung entweder auf kleinster Gasflamme oder mit 230V-Heizpatrone auf Stufe 1000 W, bzw. beides kombiniert. Ziel: Möglichst geringer Energieverbrauch und Aufwand für den Frostschutz!

Fast täglich kontrolliere ich kurz, ob im WoMo alles in Ordnung ist. Per Bluetooth kann ich zudem via Votronic-App den Batteriezustand überprüfen. „Eingemottet“ habe ich das WoMo im Winter noch nie. Es ist ständig abfahrbereit.

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