Hoffnungsschimmer: Wohnmobiltouren wieder möglich

Zahlreiche Camping- und Wohnmobilstellplätze haben zu den Pfingstferien angesichts sinkender Infektionszahlen wieder öffnen dürfen. Teilweise werden noch aktuelle Testnachweise verlangt, in Rheinland-Pfalz nicht einmal das. Dennoch sollten sich vor allem die Ungeimpften nicht allzu sorglos verhalten.

Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Auch von einer Grundimmunität in der Bevölkerung kann noch nicht die Rede sein. Deshalb ist die Einhaltung der Hygieneregeln nach wie vor sinnvoll und notwendig, denn es erkranken vermehrt jüngere Leute.

Abstand und Maske (wo vorgeschrieben) gelten auch für uns, die wir vor zwei und drei Wochen die Zweitimpfung erhalten haben. Als vollständig Geimpfte müssen wir zwar kaum noch befürchten, selbst schwer an COVID-19 zu erkranken, aber auch Geimpfte können bekanntlich unbemerkt infektiös sein und somit eine Gefahr für Ungeimpfte darstellen. Rücksichtnahme auf die noch nicht Immunisierten durch Einhaltung der Hygieneregeln ist für uns somit ein selbstverständlicher Akt der Solidarität mit Jenen, die noch keinen Impftermin bekommen haben.😷

Wie vor etwa einem Jahr bessert sich die Lage nach und nach, aber wie 2020 droht uns schlimmstenfalls eine neue Welle mit neuen Mutanten, auf die womöglich der Impfstoff nicht so gut anspricht, wenn wir zum Herbst hin wieder leichtsinnig werden sollten. Auch muss aktuell abgewartet werden, wie sich Reiseaktivitäten, Öffnungen und geringere Kontaktbeschränkungen zum Pfingstfest hinterher auswirken.

Wie voriges Jahr können wir hoffentlich den Sommer genießen, sollten aber mit Besonnenheit agieren, um den Rückgewinn eines „normalen“ Lebensrhythmus‘ nicht zu gefährden. Eine weitere Infektionswelle sollte unbedingt verhindert werden. Deshalb heißt die Parole: Impfen, impfen, impfen! Aber auch: Infektionsschutz weiterhin ernst nehmen!

2020 während der Pandemie am Rhein bei St. Goar (Camping Loreleyblick, einer meiner Lieblingsplätze zum Schiffegucken)

In diesem Sinne mache ich in den nächsten Tagen das Wohnmobil wieder startklar, steht es doch jetzt schon ungewöhnlich lange ungenutzt vor dem Haus. Im November war ich zuletzt damit unterwegs. Eingemottet war es über den Winter allerdings, wie bei uns üblich, nicht.

Jetzt wird innen entstaubt und außen gereinigt sowie die Technik überprüft. Am 09. Juni will ich in der Fiat-Werkstatt alles TÜV-fertig machen lassen, damit die (verspätete) Hauptuntersuchung reibungslos vonstatten gehen kann.

Innenreinigung muss sein

Zur Zeit denke ich erneut über eine Komplettfolierung des FlairLIFE nach, damit der 24jährige optisch wieder etwas jünger und moderner wirkt. Zuvor will ich eine Art Foliertest beim eGolf machen lassen. Er soll zweifarbig werden. Wird das gut, werde ich dem Folierer auch das WoMo anvertrauen.

Der alte Knabe soll evtl. foliert werden (hier 2020 an der Loreley)

Konkrete Tourenpläne habe ich für heuer noch nicht. Erst müssen noch einige verschobene Arzttermine abgearbeitet werden. Fest steht aber, dass ich/wir in Deutschland bleiben werden. Mal sehen, wo es nicht allzu voll zu werden droht! Die WoMos haben sich ja vermehrt wie die Karnickel.🤭

Ob das Auto wieder weiß wird, steht noch nicht fest. Das Dekor wird sich auf alle Fälle ändern.

6 Gedanken zu “Hoffnungsschimmer: Wohnmobiltouren wieder möglich

  1. Servus Werner,
    schade dass dein Flair den ganzen Winter draußen steht bei Wind und Wetter….gibt es denn bei dir auf dem Land nicht die Möglichkeit ihn in eine Scheune unterzustellen ?
    Ade
    Joe

    1. Hallo Joe,
      gewiss gäbe es irgendwo eine Unterstellmöglichkeit, aber es ist halt viel bequemer, wenn das WoMo auf dem Grundstück beim Haus steht. Bekannte haben einen überdachten Stellplatz gemietet für 50 € im Monat. Das wären 600 € pro Jahr. In den letzten 24 Jahren wären so über 14.000 € zusammengekommen. Dafür hätte ich auch einen Carport bauen können. Ich entschied mich aber für die Wind-und-Wetter-Lösung und muß sagen: So schlimm ist das mit den Witterungseinflüssen gar nicht. Lediglich der Hagel vor ein paar Jahren hat ein paar Spuren hinterlassen, die man aber nur sieht, wenn man‘s weiß. Vermeintliche Mängel auf dem letzten Titelfoto sind nur Spiegelungen (durch die Scheibe fotografiert). Die Dekorbeklebungen lassen auch bei Hallenfahrzeugen nach so langer Zeit zu wünschen übrig. Oft schon viel früher! Von den ersparten fast 15.000 € leiste ich mir wahrscheinlich eine Komplettfolierung (ca. 3500 €), allerdings nicht so sehr, weil dem Auto das Wetter so zugesetzt hätte, sondern um es mit einem moderneren Design aufzupeppen. Man gönnt sich ja sonst nichts.😉 Der auserkorene Folierbetrieb soll nun erst mal am eGolf zeigen, was er kann. Falls er mich nicht qualitativ überzeugt, lasse ich das WoMo wie es ist. Wenn es aber doch klappt, wird die Außenhaut danach aussehen wie neu. Dann habe ich immer noch rund 10.000 € gespart gegenüber einer Unterstellgebühr. Dafür kann man einem alten WoMo eine Menge Gutes tun und einige Touren finanzieren..
      Gruß
      Werner

      1. Servus Werner,
        mir tut es in der Seele weh, wenn die „schwarze Suppe“ an den Seiten so langsam runterläuft….ja 50€ im Monat ist auch Geld….aber dem Flair würde es gut tun. Wie sagte schon meine Oma…….wer spart hungert für die Erben…. und in unserem Alter kommt es auf den letzten Cent i.d.R nicht an. Ich bin froh das mein Arto ganzjährig untersteht, es reicht somit wenn ich einmal jährlich poliere…..der Lack ist auch nach 16 Jahren wie neu.
        Ade
        Joe

      2. Welche „schwarze Suppe“ an den Seiten? Meinst du Regenstreifen? Kenne ich von meinen Vorgänger-WoMos, aber der FlairLIFE hatte erfreulicherweise noch nie welche, außer andeutungsweise an den Scheibenwischerbefestigungen. Einmal pro Jahr eine Wäsche bei CarWash hatte immer genügt. Vielleicht trägt die wasserundurchlässige Dachreling dazu bei, dass beim FlaitLIFE keine schwarze Suppe an den Seiten herunterläuft. Ich habe mal eben ein aktuelles Foto gemacht und im Beitrag ans Ende gestellt.
        Die letzte Wäsche war im Herbst. Mehr als der fehlende Unterstand dürfte sich auswirken, dass das Auto auch im Winter bei allen Witterungsbedingungen gefahren wird. Da werden Fahrgestell und Karosserie schon strapaziert. Dass dann bei meinem Auto der Lack nicht mehr so frisch wirkt wie bei deinem acht Jahre jüngeren Arto, dürfte nicht ungewöhnlich sein. Deshalb überlege ich ja, dem WoMo eine optische Rundumerneuerung und Modernisierung angedeihen zu lassen. Schämen musste ich mich mit meinem WoMo auch in den letzten Jahren dennoch nicht.
        Dass ich auf einen Hallenplatz verzichtete, entsprang keinesfalls einer Sparabsicht. Ich beabsichtigte ursprünglich auch nicht, das Fahrzeug so lange zu halten. Meine beiden Vorgängermobile besaß ich neun und acht Jahre. Die gute N+B-Qualität ließ mich später umdenken. Als ich 2016 nach einem Auffahrunfall (ich berichtete) vor der Frage stand: Reparieren und weiterfahren oder veräußern und wechseln? Da entschied ich mich für den Erhalt des alten FlairLIFE und investiere seither immer wieder mal ein wenig in Modernisierung und Aufhübschung. Dass man da gelegentlich auch einen fiktiven Kostenvergleich anstellt, versteht sich von selbst. Und da schneidet meine Philosophie m. E. gar nicht so schlecht ab.
        Gruß Werner

  2. … heute schon außen gewaschen … jetzt erst mal zwei, drei Tage zum Ju7ngvolk nach München … nd dann zum „Tanken“ in die Pfalz. Urlaub auch bei uns heuer noch ungewiss. Im Vorjahr wäre es ieder mal Rom gewesen – sch…ade!
    Schöne Zeit für Euch!

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