„Keglerstammtisch“ im Gasthof zur Post, Bärnau

Immer am letzten Mittwoch im Monat trifft sich seit vielen Jahren der sog. „Keglerstammtisch“ an wechselnden Lokalitäten. Allerdings wird inzwischen nicht mehr gekegelt, sondern altersbedingt nur noch gegessen, getrunken und geplaudert. Aus dem sportlichen ist ein gemütliches Beisammensein geworden.

Am vergangenen Mittwoch fand das zweite Treffen nach dem Lockdown im Gasthof zur Post in Bärnau, nahe der Grenze zur Tschechischen Republik statt. In den letzten Jahren ist der Teilnehmerkreis wegen einiger Todesfälle kleiner geworden. Dennoch will man die „Tradition“ nicht aufgeben. Zehn Personen kamen dieses Mal zusammen.

Wir nahmen mit dem eGolf noch zwei Personen aus Neustadt mit, damit nicht Jede(r) einzeln die (hin und zurück) 44 km mit dem eigenen Auto zurücklegen musste.

Interessant für mich: Auf der Hinfahrt lag der Stromverbrauch des eGolf bei 19,2 kWh / 100 km, auf der Heimfahrt dagegen bei nur 11,2 kWh. Beide Male war der Abstandstempomat auf 100 km/h eingestellt. Es herrschte kaum Verkehr, Lufttemperatur 17°C.

Erklärung für die Verbrauchsfifferenz: Auf der Hinfahrt geht es stetig leicht bergauf. Durch die MitfahrerInnen hatte das Auto zudem ca. 150 kg mehr als sonst zu tragen. So erklärt sich der deutlich höhere Verbrauch von 19,2 kWh / 100 km (normal ca. 15 kWh).

Dementsprechend fährt man auf dem Rückweg tendenziell bergab und verbraucht entsprechend weniger Fahrstrom. Differenz immerhin 8 kWh / 100 km!

Zählt man beide Durchschnittsverbräuche zusammen, ergeben sich 30,4 kWh / 100 km auf 2 x 22 km. Halbiert man 30,4 kWh, erhält man den durchaus akzeptablen Durchschnittsverbrauch über die Gesamtstrecke, nämlich 15,2 kWh / 100 km, was bis auf ein Zehntel dem Verbrauch auf unserer kürzlichen Regensburg-Fahrt entspricht (15,1 kWh).


Temperaturen um 17°C waren in Bärnau vor allem den Damen zu kühl, um draußen zu sitzen. Also wurde in der Gaststube gespeist.

Gleich zu Beginn entglitt der Bedienung ein Tablett mit Bier und Kaffee. Die Flüssigkeiten landeten auf Rücken und Schoß einer „Keglerin“. Peinlich, peinlich! Jeder erwartete eine Wiedergutmachung von Seiten des Wirts, aber es kam weder eine Entschuldigung noch ein Entschädigungsangebot. Zumindest eine Erklärung zur Übernahme der Reinigungskosten wäre angemessen gewesen. Nichts dergleichen! Hier fehlt es dann doch etwas am Niveau des Hauses, bzw. des Personals.

Mir war bei einem kürzlichen Besuch schon aufgefallen, dass einer der Ober nicht den in der Gastronomie vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz trug. Dieses Mal wurde vergessen, unserer Gruppe Speisenkarten zu reichen. Wir mussten erst danach verlangen. Weitere Besuche in der Post sind wohl eine kritische Überlegung wert.

Wenigstens spürte man die Unzulänglichkeiten nicht bei der geschmacklichen Qualität des Essens. Alle waren weitgehend zufrieden. Nur eine der Damen bekam eine lieblos angerichtete, viel zu kleine Portion gebratenen Saibling. Ich hatte mir Karpfenfilet mit Kartoffelsalat bestellt. Dazu gab es gemischten Salat und Zoigl-Bier — reichlich und sehr lecker!

Ein leckerer Eiskaffee stellte mein Dessert dar. Auch Horst konnte nicht widerstehen und folgte meiner Empfehlung.

Der nächste Keglerstammtisch soll am 25. August in Leuchtenberg stattfinden, sofern die Gastronomie nicht coronabedingt wieder schließen muss. Dann würde es auch nichts nützen, dass wir alle vollständig geimpft oder genesen sind.

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