Roadtrip Deutsche Küsten, Tag 15/28: Mit der Elbfähre bei Glückstadt weiter zu den Stellplätzen an Schleuse und Fährhafen in Cuxhaven

Dienstag, 21.09.2021. Nachdem ich mir gestern Abend eine Portion lecker gewürzte asiatische Nudeln „Singapur“ zubereitet hatte und zu faul gewesen war, noch abzuspülen, bleibt mir heute Morgen nichts anderes übrig, als das Unvermeidliche vor der Weiterfahrt nachzuholen und mich um Geschirr und Besteck zu kümmern.

Etwas „Sorge“ bereitet mir das trübe, regnerische Wetter, das gerade mal zwischen 1 und 5 Ampère Ladestrom über die Solarmodule gewährleistet. Da Lichtmaschine und Ladebooster auch während der Fahrt keinen Ladebeitrag leisten, muss ich gelegentlich wohl wieder mal Landstrom tanken, wenn‘s nicht schöner wird.

Nur gut 4 A fließen derzeit pro Stunde in die bereits stark entladene LiFeYPO4-Batterie

Vorsorglich habe ich bereits die Kühl-/Gefrierbox abgeschaltet und begnüge mich mit dem Kühlschrank, zumal die große Sommerhitze vorbei sein dürfte. Ich muss sogar am Abend ab und zu ein wenig heizen, wenn die Raumtemperatur unter 20°C sinkt. Um Gas zu sparen, verwende ich dazu die Webasto-Dieselzusatzheizung.

Ziemlich genau zwei Wochen sind wir heute, zur Tag-und-Nacht-Gleiche, unterwegs. Da wird es für mich Zeit, eine komplette Ver-/Entsorgungsaktion zu starten. Jochen hat sie bereits hinter sich gebracht. Bevor ich also von Brokdorf zur Elbfähre nach Glückstadt fahre, fülle ich den Frischwassertank auf und entleere den Abwassertank sowie zwei WC-Kassetten. Müllbeutel sind ebenfalls zu entsorgen. Jetzt bin ich wieder mindestens zwei Wochen unabhängig.

V/E-Station Stellplatz Elbblick, Brokdorf

An der Elbfähre hat sich eine lange Fahrzeugschlange gebildet. Dennoch geht es innerhalb einer halben Stunde los mit der Überfahrt. In Gegenrichtung ist erheblich mehr Verkehr zu beobachten. Die Überfahrt kostet für Wohnmobile bis 7 m 18,00 € für‘s Auto und 2,50 € pro Person und dauert ca. 20 Minuten.

Fahrzeugschlange vor der Elbfähre Glückstadt
Da kommt meine Fähre
Das Wetter lässt Wünsche offen
Das Navi weist mirden Weg auch über die Elbe
Blick zurück von der Fähre

Drüben im Alten Land geht es sodann auf guten Straßen die Elbe entlang bis Cuxhaven. Jochen wählt den Stellplatz an der Schleuse, ich den am Fährhafen. Beide gefallen mir eigentlich nicht, da jeder eine Steinwüste darstellt. Parkplätze eben, ohne jegliche gefällige Gestaltung!

Cuxhaven: Stellplatz an der Schleuse
Stellplatz an der Schleuse

Am Fährhafen, wo ich stehe, hat man wenigstens den Blick auf’s Meer. Hier haben ca. 100 Wohnmobile Platz. Für 17,00 € inkl. Kurtaxe darf man hier 24 Stunden parken. An der Schleuse ist‘s ein wenig teurer.

Cuxhaven: Stellplatz am Fährhafen
Stellplatz am Fährhafen
Stellplatz am Fährhafen: Die Sonne kommt raus.
Stellplatz am Fährhafen: Die erste Reihe ist vollbelegt.
Stellplatz am Fährhafen: Die Abendstimmung lässt auf schöneres Wetter hoffen.

Eigentlich wollte ich noch zu einem Fischrestaurant radeln, aber es regnet immer wieder, sodass ich schließlich selbst „koche“: Geröstete Regensburger mit asiatischen Bratnudeln „Singapur“. Vom Vortag sind noch Nudeln übrig. Übrigens sehr lecker!

Leckeres aus der WoMo-Küche!

Morgen möchte ich auf einen Stellplatz am Strand in Spieka wechseln. Da gefällt‘s mir hoffentlich besser. Auf den Bildern sieht man Wiese, Kies und Sand. Dorthin sind es nur 14 km. Jochen möchte dagegen noch einen Tag in Cuxhaven bleiben.

So sieht der Stellplatz in Spieka aus, mein nächstes Ziel.

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