Roadtrip Deutsche Küsten, Tag 15/28: Mit der Elbfähre bei Glückstadt weiter zu den Stellplätzen an Schleuse und Fährhafen in Cuxhaven

Nachdem ich mir gestern Abend eine Portion lecker gewürzte asiatische Nudeln „Singapur“ zubereitet hatte und zu faul gewesen war, noch abzuspülen, bleibt mir heute Morgen nichts anderes übrig, als das Unvermeidliche vor der Weiterfahrt nachzuholen.

Mehr „Sorge“ bereitet mir allerdings das trübe, regnerische Wetter, das gerade mal zwischen 1 und 5 Ampère Ladestrom über die Solarmodule zulässt.

Vorsorglich habe ich gestern bereits die Kühl-/Gefriertruhe abgeschaltet und begnüge mich mit dem Kühlschrank, zumal die große Sommerhitze vorbei sein dürfte. Ich muss sogar am Abend ab und zu ein wenig heizen, wenn die Raumtemperatur unter 20°C sinkt. Um Gas zu sparen, verwende ich dazu die Webasto-Dieselzusatzheizung.

Genau zwei Wochen sind wir heute, zur Tag-und-Nacht-Gleiche, unterwegs. Da wird es für mich Zeit, eine komplette Ver-/Entsorgungsaktion zu starten. Jochen hat sie bereits hinter sich. Bevor ich also in Brokdorf zur Elbfähre fahre, fülle ich den Frischwassertank auf und entleere den Abwassertank sowie die WC-Kassette. Zwei Müllbeutel sind ebenfalls zu entsorgen. Jetzt bin ich wieder mindestens zwei Wochen unabhängig.

An der Elbfähre hat sich eine lange Fahrzeugschlange gebildet. Dennoch geht es innerhalb einer halben Stunde los. In Gegenrichtung ist erheblich mehr Verkehr. Die Überfahrt kostet für Wohnmobile bis 7 m 18,00 € für‘s Auto und 2,50 € pro Person. Sie dauert ca. 20 Minuten.

Drüben im Alten Land geht es sodann auf guten Straßen die Elbe entlang bis Cuxhaven. Jochen wählt den Stellplatz an der Schleuse, ich den am Fährhafen. Beide gefallen mir nicht, da jeder eine Steinwüste darstellt. Parkplätze eben, ohne jegliches Grün!

Am Fährhafen, wo ich stehe, haben ca. 100 Wohnmobile Platz. Man findet eine Stein- und Blechwüste vor. Für 17,00 € inkl. Kurtaxe darf man hier parken.

Eigentlich wollen wir zu einem Fischrestaurant radeln, aber es regnete immer wieder, sodass ich schließlich selbst „koche“: Geröstete Regensburger mit asiatischen Bratnudeln.

Morgen plane ich auf einen Stellplatz am Strand in Spieka zu wechseln. Da gefällt‘s mir hoffentlich besser. Auf den Bildern sieht man Wiese, Kies und Sand. Dorthin sind es nur 14 km.

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