Asiatisch lukullisch im „Yana’s“

Im November 2016 wurde in Weiden ein neues asiatisches Restaurant eröffnet, das Ute zusammen mit Verwandten anlässlich eines nachgeholten Geburtstagsessens nun kennenlernen wollte. Wir hatten viel Positives über Yana’s Asia Restaurant gehört, was die Qualität der Küche betraf. Auf der Homepage des Restaurants findet man reichlich Informationen wie Speisenkarte, Buffetpreise, Fotos und beachtlicherweise auch ein Leitbild. Wird wirklich danach gehandelt? Das wollten wir selbst erfahren. Hier zunächst das Leitbild:

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Das Leitbild von „Yana’s“:

„Wir betreiben ein stimmungsvolles, gemütliches Restaurant mit integrierter Teppan-Anlage.

Unsere Aktivitäten sind auf folgende 3 Ziele ausgerichtet:

  • Wir wollen in Weiden bekannt werden als ein Restaurant mit einem kompetenten, unkomplizierten, kontaktfreudigen und freundlichen Service.
  • Wir wollen in Weiden sagenhafte Speisen anbieten und das Restaurant mit der bestgepflegten Speisekultur sein. Dabei wollen wir die asiatische Speisekultur fördern und dies unseren Gästen kommunizieren und vorleben. Unsere Speisen sollen das Image einer einfachen, guten und bodenständigen Küche haben und zu fairen Preisen angeboten werden.
    Jeder Besuch bei uns soll für den Gast zum Erlebnis werden. Das Erlebnis wird zum bindenden Glied von Küche und Service.
  • Die Hygiene im ganzen Restaurant hat jederzeit mindestens die Anforderungen der Lebensmittelverordnung (LMV) zu erfüllen. Die LMV und deren Grundsätze werden in einem Hygienekonzept auf unser Unternehmen umgesetzt. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben sich dem Hygienekonzept zu fügen und deren Vorschriften umzusetzen. Wenn nötig, werden externe Berater herbeigezogen, welche das Unternehmen prüfen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden speziell im Hinblick auf Hygiene instruiert und geschult. Investitionen zur Erhaltung der Hygiene haben vor allen anderen Ausgaben Vorrang.“

Wir waren gespannt. Vorsorglich reservierte ich einen Tisch für uns vier Personen. Als ich mittags anrief, begegnete man mir sehr höflich und freundlich. Beim Eintreffen gegen 18.00 Uhr konnten wir sogar zwischen verschiedenen Tischen auswählen und entschieden uns für einen Platz am Fenster, ganz am Ende des riesigen Hauptraumes, der früher die Lagerhalle eines Getränkemarktes darstellte. Jetzt ist er ebenso wie ein weiterer Raum recht geschmackvoll und gemütlich umgebaut und eingerichtet worden, aber nicht so überladen, wie wir es von anderen asiatischen Restaurants kennen. Der erste Eindruck also positiv!

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Modern-gemütlicher Einrichtungsstil

Was uns schon auf dem großen Parkplatz aufgefallen war: Es herrschte ein gewaltiger Andrang. Die meisten Besucher kamen in größeren Gruppen. Bereits zu so früher Stunde waren drei Viertel der Plätze im Restaurant besetzt, überwiegend von jungen Leuten.

Wenn man es betritt, fallen gleich die großen Buffet-Tische mit einer überwältigenden Auswahl appetitlich angerichteter Speisen auf. Wir waren gespannt, ob der Geschmack mit der Optik schritthalten konnte. (> Fotos)

Ich mache es kurz: Alle Vier waren wir begeistert von Vielfalt, Lebensmittelqualität und geschmackvoller Zubereitung der Speisen. So lecker hatten wir wohl noch nirgends asiatisch gegessen. Toll, was die sogenannte asiatische „Fusionsküche“ auf den Tisch bringt! Und ganz wichtig: Die bekömmliche, fettarme Zubereitungsart ließ trotz des überreichlichen Abendessens keinerlei Völlegefühl oder gar Beschwerden aufkommen, die womöglich eine unruhige Nacht bescheren.

Gewiss, 16,90 € pro Person (am Sonntagabend) sind kein Schnäppchen, für das Gebotene jedoch angemessen. Dazu kommen allerdings die nicht gerade geringen Getränkepreise. Ich bezahlte am Ende für vier Personen über 100 €. Wenn die Küche passt, sind die Gäste auch bereit, mal etwas mehr zu investieren, wie der große Zulauf bei Yana’s beweist.

Noch ein Wort zu Service und Hygiene: Das Personal ist sehr freundlich, aufmerksam und flott. Benutztes Geschirr wird sofort abgeräumt. Die Buffets werden ständig frisch aufgefüllt. Dabei wird alles penibel sauber gehalten. Man kann mit Appetit zulangen.

Ein fast perfektes Restaurant also! Ein paar Kleinigkeiten könnte man dennoch verbessern. Z. B. ist die Garderobe zumindest im Winter viel zu klein. Dass der Ober ankommende Gäste schon nach dem Getränkewunsch fragt, wenn sie noch gar nicht Platz genommen haben, sollte man ihm abgewöhnen. Die hochglänzenden Tischplatten sehen gut aus, sind aber ausgesprochen rutschig, sodass beim Schneiden schon mal der Teller wegrutschen kann.

Woran der Betreiber kaum etwas ändern kann: Unangenehm wirrt der hohe Geräuschpegel durch laute Gäste in dem sehr großen, nicht unterteilten Raum. Ein wenig entsteht dann eine Speisesaalatmosphäre wie im Schullandheim. 😋

Dennoch: Als Fazit bleibt unterm Strich ein sehr empfehlenswertes Restaurant mit vorzüglicher asiatischer Küche, die auch verwöhnte Gaumen zufriedenstellen kann. Wir werden jedenfalls nicht das letzte Mal dort gewesen sein. Auf alle Fälle müssen wir beim nächsten Besuch auch die auf der Teppan-Anlage frisch zubereiteten, teils sehr exotischen Köstlichkeiten (z. B. Krokodilfleisch) probieren. Hoffentlich kann man das hohe Qualitätsniveau langfristig halten.

Der riesige Parkplatz bietet übrigens auch wohnmobilen Genießern reichlich Platz für’s Fahrzeug.

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