Beginn eines neuen Lebensjahres — ohne Geburtstag

Die meisten Blogleser werden es wissen: Jedes Jahr Ende Februar beginnt für mich ein neues Lebensjahr, doch ich kann keinen Geburtstag feiern, denn der Jahrestag meiner Geburt, der 29. Februar, findet meistens schlichtweg nicht statt, bzw. nur alle vier Jahre. Als Schaltjahreskind darf ich 2020 wieder Geburtstag feiern: meinen 18. In den anderen Jahren beschränke ich mich seit meinem 15. Geburtstag auf ein Abendessen zum Jahrestag. Am 1. März betrachte ich das jeweilige Lebensjahr als vollendet und überstanden.  

In den vergangenen Jahren hatten wir uns um den Jahrestag herum stets eine kleine WoMo-Reise gegönnt mit Sightseeing und gutem Essen. Voriges Jahr besuchten wir das KyffhäuserGebirge. Heuer ließen zahlreiche terminliche Verpflichtungen eine längere Tour nicht zu. Angeregt durch einen Restaurantgutschein, den ich noch von meinem Siebzigsten besaß, fuhren wir deshalb am 1. März (statt 29. Februar) mit dem Pkw nach Beilngries ins Hotel-Restaurant Fuchsbräu****, wo wir auch gleich übernachteten, um nicht in der Nacht noch anderthalb Stunden fahren zu müssen.

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Vor Reiseantritt kehrten wir in Weiden zu einem Mittagsimbiss im Malaysischen Restaurant Langkawi ein. Für 6 € pro Person + 1,60 € für ein Getränk kann man mittags dort äußerst günstig und sehr lecker speisen.

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Vorspeisen: Frühlingsröllchen oder Suppe

Hauptspeise: Fischfilet mit Curry

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Vorspeisen + Hauptgericht = 6,00 €

Anschließend fuhren wir quer durch die Oberpfalz über Amberg und Neumarkt ins oberbayerische Beilngries im Altmühltal.

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Der Fuchsbräu in der Altstadt von Beilngries ist ein kleines Stadtviertel für sich (s. Homepage). Auf dem kleinen Parkplatz hinter dem Hauptgebäude mit Rezeption und Restaurant fanden wir auf Anhieb einen Parkplatz. Was uns gleich nach Betreten des Vier-Sterne-Hauses durch den Hofeingang auffiel: Ungekünstelt freundliches Personal sowohl im Restaurant als auch an der Hotel-Rezeption!

Nach dem Bezug unseres sehr komfortablen, großen Zimmers mit geräumigem Bad tranken wir im Restaurant Cappuccino und ließen uns einen Tisch für das Abendessen reservieren. Dann ruhten wir uns bis gegen 18.00 Uhr aus. Draußen verpassten wir bei dem Nieselwetter sowieso nichts. Vom Fenster aus konnten wir unseren C70 auf dem Hotelparkplatz stehen sehen.

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Das vorzügliche Abendessen nahmen wir zwischen ca. 19.00 und 21.00 Uhr ein. Als Aperitif wählten wir Campari Orange. Vorspeise war ein Bärlauch-Süppchen mit Forelleneinlage. Zum Hauptgericht hatten wir Rehfiletsteak (Ute) und Zwiebelrostbraten auserkoren. Dazu tranken wir Rotwein und dunkles Bier. Für mich gab‘s danach noch ein Eisdessert. Ute schaffte nur noch einen Espresso Macchiato.

Zum gelungenen Dinner trugen neben der guten Küche der aufmerksame, freundliche Service und die angenehme Atmosphäre im Restaurant bei. Gegen 21.00 Uhr zogen wir uns auf‘s Zimmer zurück und verfolgten auf dem großen Flachbildschirm an der Wand noch ein wenig den Mainzer Karneval.

Das Frühstücksbüffet stand am folgenden Morgen im Wintergarten direkt unter unserem Zimmer. Es gab alles, was das Herz begehrte, aber wir waren noch vom Abendessen voll. Ich beschränkte mich deshalb auf etwas Rührei mit gebratenem Speck sowie Müsli und Obst.

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Nach dem Frühstück bezahlte ich an der Rezeption, dachte dabei schon wieder an etwas anderes und versäumte prompt, den Wertgutschein vorzulegen, der uns eigentlich in den Fuchsbräu geführt hatte. Das merkte ich allerdings erst, als ich daheim in die Garage fuhr.

Vor dem Start in Beilngries machten wir trotz leichten Nieselregens noch einen kleinen Stadtspaziergang, warfen einen Blick in die Kirche und kauften auf dem kleinen Wochenmarkt ein paar Kleinigkeiten ein. Dann ging es auf gleichem Wege wie herzu die etwa 115 km zurück nach Neustadt.

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Nun entdeckte ich den nicht eingelösten Wertgutschein. Was tun? Ich schrieb gleich eine eMail und schilderte mein Versehen. Die Kundenfreundlichkeit des Fuchsbräus setzte sich fort: Man bot an, den Gutscheinbetrag zu überweisen. Ich brauche nur den Original-Gutschein zuzusenden.

 

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