Zweiter Anlauf zur Reise nach Polch

Morgen Früh starte ich also nun zum zweiten Mal Richtung Polch zur Abholung des reparierten WoMos im Service-Center des Herstellerwerkes. Es scheint Gott sei Dank für die Fahrt nicht mehr so heiß zu werden wie heute und in den letzten Tagen. Über 30°C muss ich nicht haben. 20° bis 25°C reichen mir.

Warum mit einem Europcar-Leihwagen fahren und nicht mit der Bahn?

Mit der Bahn würde die Reise je nach Abfahrtszeit sieben bis acht Stunden dauern. Zudem müsste ich mehrmals umsteigen und Gepäck schleppen. Nicht zuletzt wäre auch finanziell nichts gespart. Im Gegenteil! Die Bahnreise würde bis Koblenz schon soviel kosten wie der Leihwagen komplett inkl. Sprit bis ans Ziel. Von Koblenz nach Polch kostet’s  mit dem ÖPNV auch noch ein paar Euro. Vor allem aber brauche ich laut Navi mit dem Pkw gerade mal vier Stunden von daheim bis zu N+B, wo ich das Auto auch abgeben kann. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wäre ich u. U. fast doppelt so lang unterwegs.

Es ist aber bereits am Nachmittag zusammen mit Serviceleiter Dirk Kunz die Ab- und Übernahme meines FlairLIFE geplant. Evtl. müssen noch rasch Wasserabläufe hinten am WoMo-Dach geschaffen werden, wo sich derzeit bei starkem Regen vor dem Heckspoiler ein See bildet, wenn das Fahrzeug nicht deutlich nach vorn geneigt steht. Seitdem ich den Spoiler zur Dachoberfläche hin abdichten habe lassen, hat sich dieser Effekt noch verstärkt.

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Umrandung des Dachs lässt Wasser nur nach vorn abfließen. 

Wir haben vereinbart, diesbezügliche Problemlösungsalternativen erst mal vor Ort zu besprechen. Ablauföffnungen (wahrscheinlich seitlich) sind dann schnell gebohrt. Im Originalzustand gab es Ablaufkanäle unter dem Spoiler, die sich aber rasch zusetzten. Dort sammelte sich dann das Wasser. Ich fürchtete Undichtigkeiten hinten am Ringanker und ließ den Spoilerbereich sauber abdichten. Nun sollen voraussichtlich seitliche Abläufe geschaffen werden, die nicht mehr verstopfen. Das dürfte dann hoffentlich für dieses Mal die letzte Maßnahme bei N+B darstellen.

Danach werde ich das WoMo auf dem Stellplatz von N+B parken, um dort zu übernachten. Den Leihwagen behalte ich noch, um am Abend vielleicht einen Restaurantbesuch machen zu können, ohne dazu  das WoMo bewegen zu müssen. Die Europcar-Buchung  gilt ja für 24 Stunden, also bis Dienstag 08.00 Uhr.

Der Dienstag wird dann mein Testtag sein, an dem ich irgendwo zwischen Rhein und Mosel noch in Reichweite von N+B die Instandsetzungs- und Erneuerungsmaßnahmen genauer unter die Lupe nehmen und alle Funktionen testen will (z. B. Klimaanlage, Heizung, Rundumkamerasystem ORCA, Hubbettleichtgängigkeit, neue Schlösser usw.). Sollte ich dabei keine unerfreulichen Überraschungen mehr erleben, wird der Testtag für mich zum Festtag, und ich trete am Mittwoch nach einem halben Jahr WoMo-Abstinenz die Heimreise an. 🙂

Andernfalls kehre ich zur Nachbesserung ins Service-Center zurück. 😦 Gott bewahre!

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