Veitshöchheim – Buttenheim – Fürth – Lauf/Pegnitz (Herbstreise Tag 19/20)

Wir verbrachten eine ruhige Nacht in Veitshöchheim. Immer wieder trommelten die Regentropfen leise auf die Dachfenster. Am Morgen konnten wir beim Frühstück durch die Grünanlage auf den Main schauen (Titelfoto).Wir starteten beizeiten Richtung Buttenheim, wo wir uns mit Utes Schwester treffen wollten. Einige Pkws standen bei unserer Abfahrt nach wie vor auf WoMo-Parkflächen.

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Wir waren etwas zu früh am Treffpunkt und fanden einen prima Parkplatz nahe der Kirche von Buttenheim.

Es war noch Zeit, die 260 Jahre alte katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus zu besichtigen. Sie gehörte wahrscheinlich zu den vierzehn Slawenkirchen, die auf Befehl Kaiser Karls des Großen vom Würzburger Bischof im Radenzgau errichtet wurden.

Gegen 14.40 Uhr traf Inge mit ihren Wanderfreunden ein. Im Brauereigasthof Sankt Georgenbräu war ein Tisch für uns reserviert. Es herrschte trotz der vorgerückten „Mittagszeit“ immer noch großer Andrang zum Essen. Ute und ich hatten Lust auf Schäufele mit Kloß und bereuten es nicht. Die fränkische Küche im Georgenbräu ist ganz hervorragend. Schäufele wie bei Muttern!

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Inge und Ute im Bräu

Danach besuchten wir Inge noch zuhause in Fürth und saßen gemütlich zum Plausch beisammen. Auch Tochter Anja gesellte sich dazu. Zum Übernachten fuhren wir auf den WoMo-Stellplatz in Lauf an der Pegnitz, den die Stadt ihren Besuchern kostenlos zur Verfügung stellt. Leider war hier einer von vier markierter Plätzen durch einen abgemeldeten(!) Caravan blockiert. Wir mussten auf eine unmarkierte Stellfläche ausweichen, weil die drei anderen ebenfalls belegt waren.

Dennoch verbrachten wir eine gute Nacht. Am Dienstag ging es dann über die B14 weiter Richtung Heimat. In Sulzbach-Rosenberg entleerte ich an der V/E-Station des Stellplatzes noch eine der WC-Kassetten. Dabei fiel mir auf, dass auch hier WoMos mit einheimischem SUL-, bzw.. AS-Kennzeichen den Stellplatz zür Hälfte belegten. Bleibt zu hoffen, dass es nicht mancherorts so weit kommt, dass Durchreisende deswegen keinen Übernachtungsplatz mehr finden.

Die Städte und Gemeinden, die dankenswerterweise solche zentrumsnahen Park- und Übernachtungsplätze für Wohnmobilreisende schaffen, sollten auch darauf achten, dass die Plätze, die eigentlich Wohnmobilen vorbehalten sind, nicht mehr und mehr fehlbelegt und zweckentfremdet werden. Es wäre schade, wenn man als Mobilist mangels geeigneter Parkmöglichkeit auf den Besuch der jeweiligen Orte verzichten müsste.

Zwar gibt es fast überall entsprechende Regelungen wie Parkzeitbeschränkungen (meist 24 oder 72 Std.) und Gestattung nur für Wohnmobile, doch manche uneinsichtigen Zeitgenossen scheint das nicht zu interessieren. Vielleicht wäre ein zusätzliches Nutzungsverbot für Ortsansässige sinnvoll, bzw. ein Abstellverbot für unbewohnte Fahrzeuge. Vor allem aber müsste m. E. auch auf kostenlosen Plätzen mehr kontrolliert werden.

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Vom schönen Sulzbach-Rosenberg war es nur noch ein Katzensprung nach Hause, wo wir am Mittag nach fast drei Wochen Herbstreise wieder eintrafen.

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