„Tapetenwechsel“, Tag 4: Modellbahn Wiehe

Vor genau einer Woche beginnt der Donnerstag (1. März in Ermangelung eines 29. Februar) bei uns um Mitternacht mit einem Glas Sekt anlässlich der Vollendung meines 70. Lebensjahres. Mein Wunsch für den Tag ist der Besuch der Modellbahn Wiehe, die zu den ganz großen Modelleisenbahnausstellungen in Deutschland zählt und keinen Ruhetag kennt, also ganzjährig jeden Tag geöffnet ist. 

Nach dem Verlassen des im Gegensatz zum Vortag bereits am Morgen sonnenbeschienenen Stellplatzes an der Therme in Bad Frankenhausen/Kyffhäuser möchte ich vorsorglich erst einmal die leere Alugasflasche tauschen, nachdem uns die Kälte noch immer fest im Griff hat und die W8 bereits kurz nach Mitternacht eine geleerte Flasche signalisiert hatte.

Deshalb fahren wir zunächst den OBI-Baumarkt in Sömmerda an. Ich habe Glück: Während graue Stahlflaschen bereits ausverkauft sind, gibt es doch noch einige „Silberlinge“ aus Aluminium zum Tauschen. Der Preis ist identisch mit dem zu Hause in Weiden/OPf.: 17,99 € für 11 kg.

Vorsichtig setze ich die volle Flasche auf den Wiegeteller der Brunner W8. Siehe da: Es werden 100% auf dem iPhone angezeigt! Sobald die andere Flasche leer sein wird und das System auf die neue umschaltet, müsste ich das wenig später daran erkennen, dass der Füllstand auf unter 100% absinkt.

Nun steuern wir direkt Wiehe an. Seit 10.00 Uhr hat die Modellbahn geöffnet. Auf dem Parkplatz stehen nur relativ wenige Fahrzeuge. Unter Berücksichtigung der Nachlässe auf die Gästekarte von Bad Frankenhausen und meinen Behindertenausweis bezahle ich an der Kasse insgesamt 17 statt 20 € für den Eintritt von uns Beiden. Es sind nur wenige Besucher da, sodass man ohne Gedrängel stressfrei die umfangreiche Ausstellung begutachten kann. Auf der Homepage der Modellbahn Wiehe findet man eine ausführliche Beschreibung dazu, die ich nachfolgend durch eigene Fotoimpressionen ergänze.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

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Zwischendurch stärken wir uns im angegliederten gepflegten Selbstbedienungsrestaurant mit Schnitzel und Currywurst. Ein Stempel auf dem Handrücken gewährleistet, dass man danach wieder in die Hallen darf, in denen man Tage verbringen könnte.

Interessant sind neben den Modellbahnbereichen auch Themenausstellungen z. B. über die Osterinsel oder die chinesische Terrakotta-Armee. Sogar eine Gemäldeausstellung auf der Galerie ist integriert.

Irgendwann sind dann nach einigen Stunden die Beine müde und man verschiebt eine noch detailliertere Besichtigung auf ein anderes Mal. Ein Besuch zur Sommerszeit lohnt auf alle Fälle, denn dann ist auch die Bahn im Außenbereich in Betrieb.

Wir fahren Richtung WoMo-Stellplatz am Gradierwerk in Bad Sulza wo wir zu unserer Überraschung zwei weitere Wohnmobile antreffen.

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Wir verbringen eine angenehme Nacht, nachdem wir uns selbst verköstigt haben. Der Weg in den Ort ist uns nach den „Ausstellungsstrapazen“ zu weit.


Hier noch Videos von der Modellbahn Wiehe (Ladezeit je nach Verbindungsqualität!):

Szenerien: Brockenbahn (Harz), Paris, 2 x USA

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